Beiträge von Maike

    Hallo Maren,

    das ist mal eine originelle Herausforderung! :)

    Eine kleine Frage hätte ich aber dennoch - wie genau meinst Du das mit der Bildbeschreibung? Nur so, daß die Szene auch richtig schön ausgemalt wird - also nicht nur ein Satz à la "Danach trugen sie XY nach Z - und Szenenwechsel!" - oder wolltest Du wirklich eine akkurate Bildbeschreibung, die jedes Detail wiederaufnimmt?

    Viele Grüße

    Maike

    Hallo Silvia,

    DAFÜR, DAFÜR, DAFÜR!!!! :) Das neue System sieht genial aus - wenn Du also mal Zeit und Lust hast, würde ich mich freuen, wenn wir darauf umstellen könnten... :-):-):-)

    Viele Grüße

    Maike

    Hallo Helen,

    Voraussetzung für die Aufnahme unter die Musketiere ist entweder zweijähriger Dienst in einer anderen, weniger angesehenen Truppe, gehörige Feldzugserfahrung - oder irgend eine besondere Waffentat, die die Aufnahme auch eines unerfahreneren Mannes rechtfertigt.

    Was die Aufnahme der neuen Leute betrifft - Du solltest sie einen Eid auf die Fahne (und den Artikelsbrief/die Kriegsartikel) leisten lassen und ihnen die Offiziere der Kompanie vorstellen. Über Ehre und sonstiges kannst Du gern auch noch reden, aber das ist dann eher eine Zugabe, nicht der vorgegebene "formale" Ablauf.

    Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen!

    Viele Grüße

    Maike

    Hallo Helen,

    lies Dir einfach durch, was in den "Drei Musketieren" an der Stelle steht, wo d'Artagnan Tréville um Aufnahme unter die Musketiere ersucht - da sind die Bedingungen historisch korrekt wiedergegeben.

    Was das Fechten betrifft - da die königlichen Musketiere entweder aus dem Adel stammten und/oder ohnehin schon verdiente Soldaten waren, wenn sie Musketier wurden, war ein grundlegender Unterricht wohl kaum noch nötig - der Umgang mit dem Degen gehörte eigentlich zur Erziehung jedes Adligen dieser Zeit. Sogar spätere Geistliche, z.B. der berühmte Père Josèphe, bei dem sich recht früh abzeichnete, daß er sich für eine geistliche Laufbahn entscheiden würde, lernten in ihrer Jugend fechten - es war einfach etwas, was so gut wie jeder in dieser Epoche und Gesellschaftsschicht konnte, meinetwegen genauso, wie heute so gut wie jeder irgendwann seinen Führerschein macht... Gut, der Vergleich ist dumm gewählt, aber ich wollte unterstreichen, daß es eben "normal" war, fechten zu können.

    Viele Grüße

    Maike

    Hallo Helen,

    prinzipiell ist das doch keine schlechte Idee - aus dieser resoluten Dame könnte man eine Geschichte machen!
    Eine Frage hätte ich allerdings noch - warum "Helen" in der englischen Form? Es würde vielleicht noch etwas authentischer wirken, wenn Du "Hélène" schreiben würdest. :)
    Abgesehen davon wäre es sicher interessant, wenn Du die Hintergrundgeschichte von Mlle de Lioncourt noch ein wenig ausbauen würdest - anscheinend ist sie ja unter ihrem richtigen Namen "capitaine" geworden, also war spätestens zu dem Zeitpunkt dann wohl allen klar, daß sie eine Frau ist... Hat sie sich zunächst verkleidet unter die Musketiere "eingeschlichen" und wurde dann entdeckt, bzw. hat ihre Identität enthüllt, oder gab es irgend eine Sonderregelung, bzw. ein besonderes Ereignis, durch das sie als Frau unter die Musketiere aufgenommen wurde?
    Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Deiner Heldin weitergeht - es wäre schön, wenn Du Dich nicht nur auf Dein Rollenspiel beschränken, sondern vielleicht auch eine kleine Fanfiction zu der Dame schreiben würdest!

    Viele Grüße

    Maike

    Hallo Ihr alle!

    Ich bin zu dem Schluß gelangt, daß ich mit zweien meiner Geschichten - den in der geschichteninternen Chronologie jüngsten, "Der Mordfall Tréville" und "Von Falken und Federbällen" nicht besonders zufrieden bin - ich habe mich darin zu sehr von meinem Bedürfnis leiten lassen, bestimmten Lesern bestimmte Gefallen zu tun und Handlung und Charaktere gewissen Erwartungen anzupassen.
    Ich selbst bin aber - sowohl inhaltlich als auch unter dem Gesichtspunkt der "historischen Einbindung" - trotz der größtenteils positiven Kommentare mit beiden Geschichten nicht glücklich und möchte sie daher aus meinem offiziellen "Universum" und aus dem Forum entfernen. Ich schließe dabei nicht aus, daß ich einige Szenen und Motive zumindest aus dem "Mordfall" nicht noch einmal verwenden werde.

    Vielen Dank für Euer Verständnis! :)

    Maike

    Hallo und herzlich willkommen auch von mir! :)

    Zu den Rängen der Musketiere läßt sich folgendes sagen: Wie Silvia schon ausgeführt hat, entsprechen sie im Prinzip dem Aufbau einer "normalen" Kompanie des 17. Jh. ABER - der eigentliche und nominelle Hauptmann ist der König, und deshalb gibt es:

    - als Kommandeur einen "Capitaine-lieutenant" (Kapitänleutnant, Kapitän - gute dt. Übersetzungen führen Tréville auch häufig als "Kapitän" der Musketiere, was dem Sprachgebrauch des 17. Jh. auch im deutschsprachigen Raum für einen Kapitänleutnant, also einen Leutnant, der de facto als Hauptmann agiert, entspricht); im Frz. konnte ein solcher "capitaine-lieutenant" durchaus auch als "capitaine" (Hauptmann) bezeichnet werden, also ist es nicht falsch, die Musketiere Tréville als "mon capitaine" anreden zu lassen
    - einen "Sous-lieutenant" (Unterleutnant, de facto Leutnant)
    - einen "Enseigne" (Fähnrich)
    - daneben existieren noch verschiedene Unteroffiziere (Quartiermeister und ähnliches)

    Du kannst Dich im Prinzip an jedem Buch über Militärgeschichte des 17. Jhs. orientieren, wenn Du die Besonderheit mit dem Hauptmann im Auge behältst!

    Viele Grüße

    Maike

    Liebeserklärung

    „Welche Anmut“, murmelte Aramis, indem er seinen Finger zart an der sanft gerundeten Wange entlanggleiten ließ, „welch vollkommene Schönheit! Seht nur, mein Freund… Die Augen – das Lächeln! Der Schwung der Hüften! Die sacht sich wölbenden Brüste! Schön genug, um selbst das Begehren des Keuschesten zu wecken, und doch – jungfräulich!“

    „Meint Ihr nicht, daß Ihr es ein wenig übertreibt, Aramis?“ erkundigte sich spöttisch Athos, der, zu Besuch bei seinem Freund, die Szene amüsiert beobachtete.

    „Bei allem Respekt, Athos – Ihr habt nicht mehr Kunstsinn als ein Seineschiffer!“ erwiderte Aramis mit einem vernichtenden Blick und wandte sich wieder seiner jüngst erworbenen Madonnenstatue zu.

    Hallo Maren,

    meine Meinung kennst Du ja schon, aber hier nochmal:
    Das hast Du wirklich klasse hinbekommen - richtig lustig und ironisch! Und wir alle würden doch dem Kardinal gern eine Liebeserklärung der ein oder anderen Art zukommen lassen... ;)

    Viele Grüße

    Maike

    Na ja - das mit dem Kardinalstitel ist Kleinkram, und das mit den Geschützen war nur eine Frage, weil ich mich für den 30jährigen Krieg nunmal sehr interessiere und mich begierig auf ein neues militärgeschichtliches Detail gestürzt habe...

    Aber, wie gesagt, Kleinkram - insgesamt fand ich die Geschichte richtig gut und würde es begrüßen, noch mehr von Dir lesen zu können - vielleicht eine "richtige" Fanfiction, nicht nur ein Herausforderungsergebnis?

    Hallo Parbleu!,

    das ist einmal eine originelle Antwort auf eine Herausforderung... Mylady ist gefährlich, oh ja! :lol: Und es entspricht ihrem Instinkt, das sinkende Schiff des böhmischen Königshofs noch rechtzeitig zu verlassen, das ist schon fein beobachtet... Der doppelsinnige Titel hat mir einigen Spaß gemacht - "Winter" in Regensburg... ;)
    Auch das zunächst nur indirekte Eingreifen Frankreichs in den 30jährigen Krieg war sehr hübsch dargestellt - zwar war Richelieu, glaube ich, erst 1622 Kardinal, aber da kann ich mich auch irren. ;)
    Über das "habe ich noch etwas vergessen?" habe ich sehr gelacht - da sprach wohl eher der Autor aus Mylady, nicht wahr? ;)


    Ich hätte nur eine Frage:

    Woher stammt die Information mit den vor der Schlacht eroberten und zerstörten Geschützen? Meines Wissens nach wurden die Geschütze in der Schlacht zwar relativ schnell erobert (weil das böhmische Zentrum zu schwach war, da Christian von Anhalt zunächst gar nicht mit einer Schlacht und später zumindest nicht mit einem Frontalangriff, wie Tilly ihn dann durchführte, gerechnet hatte), aber zumindest morgens waren sie noch da, so daß die kaiserlichen & bayerischen Truppen am Morgen nur deshalb mehr oder minder passabel vorrücken konnten, weil es einen Bergvorsprung gab, den man zur Deckung gegen Anhalts Geschütze nutzen konnte. Oder bin ich da falsch informiert?

    Hallo Ihr alle,

    Maren und ich haben uns diesmal der Monatsherausforderung angenommen. Folgendes muß in die Geschichte eingearbeitet werden, die Reihenfolge ist, wie immer, egal.

    Viel Spaß! :)

    Maike

    Ja, genau, Heike... Schreiben wir doch gleich ein Drehbuch! :lol: :lol: Außerdem kommen wir wohl bei der geringen Anzahl von "Schauspielern" und der großen Anzahl von Rollen nicht umhin, je mehrere Rollen pro Person zu verteilen - Du kannst ja abwechselnd mit Silke Rochefort spielen, und dann himmelt Ihr Euch gegenseitig an... ;) Und Ketty kannst Du auch gern nehmen... Aber die Äbtissin bleibt bei mir. :P

    Wir, in den Filmen mitspielen? Mon Dieu. 8O 8O 8O
    Das würde etwas geben... Welche Rolle hättest Du denn gern? Ich fürchte, ich wäre als Tréville eher eine Lachnummer... Also melde ich mich freiwillig für die Äbtissin von Béthune, ich glaube, die kann ich zur Not noch halbwegs überzeugend rüberbringen. :lol: :lol:
    Weitere Meldungen für Rollen? ;)