Beiträge von Alienor de La Fére

    @2 times @kalou

    Der historische Aramis war verheiratet, allerdings würde das zu dem Aramis im Roman wohl wirklich nicht so gut passen.
    Meiner Meinung nach passt das Leben als Priester ja nicht so gut zu Aramis, ich finde ja, er ist eher der geborene Musketier. Der historische Aramis war auch Priester, hatte aber trotzdem Frau und Kinder, ich vermute mal, dass er eine Art ungeweihter Priester war.

    @Rabe

    Oje, solange noch? Naja, zum Glück haben wir ja solange noch Staffel 1, und die Zeit bis Anfang nächsten Jahres geht dank der vielen mittelalterlichen Filme, die es im Herbst gibt, sicher schnell rum (Tore der Welt, Borgias Staffel 2, Das Vermächtnis der Wanderhure), auch da gibts dann genug zum Anschmachten. :love:

    @Kalou

    Es ist wohl leider so, dass viele der Regisseure, die den Roman verfilmt haben, das Buch gar nicht gelesen haben, und deswegen werden dann auch Schauspieler genommen, die optisch überhaupt nicht passen.
    Ich bin ja der Meinung, dass ein Regisseur, der die Musketiere verfilmen will, das Buch schon gelesen haben sollte...

    @Rabe

    Ja, ich kanns kaum erwarten, dass die zweite Staffel startet :love:
    Und die erste hab ich mir schon auf DVD bestellt. :thumbup:
    Mir gehts auch so, ich liebe diesen Thread, und hier noch was zum Sabbern und Schmachten:

    http://wallpaper.goodfon.com/image/310267-3600x2400.jpg

    http://www.gameofthroneswallpaper.com/images/wmwallp…Jon-Snow-1.jpeg

    John Malkovich fand ich persönlich als Athos nicht so passend, obwohl ich den Film sehr gut fand. Porthos, Aramis und d´Artagnan sind meiner Meinung nach im Film optisch ganz gut getroffen, bei Athos passte es meiner Meinung nach gar nicht zu der Beschreibung im Roman. Aber das ist wohl Geschmackssache, und wie gesagt, ich bin wohl auch sehr kritisch, was die Athosdarsteller in den Filmen betrifft.
    Der erste Link funktioniert bei mir nicht, aber ich weiss ja, wen du meinst, und der zweite Link geht..ja, er wäre ein guter d´Artagnan..und ich könnte ihn mir sogar als Athos vorstellen :love:

    Etoile

    Stimmt, als gealterter Musketier, oder aber als Kardinal wäre er perfekt :love:
    Vom Alter her könnte er ja auch den Kardinal spielen...im Buch war der erst 38, deswegen wundere ich mich auch, dass er in den Filmen immer als alter Mann dargestellt wird.

    Etoile

    Ich schreibe jetzt hier nur kurz, weil ich dir schon in dem anderen Thread geantwortet habe.
    Ich habe gerade gesehen, dass der Name französisch sein muss, dann kommt das von mir vorgeschlagene "Ellen-Alan" wohl nicht in Frage.
    Dann brauchst du wohl wirklich einen Namen, den es sowohl in weiblicher als auch in männlicher Version gibt, hier mal ein paar Tipps von mir:

    Jean- Jeanne
    Armand- Armandine
    Marcel-Marcelline
    Charles - Charlene
    Jaques - Jaqueline
    Richard- Richardis
    Paul-Paulette/Paula
    Michel -Michelle(hier wäre die Kombination ähnlich wie bei Ellen-Alan, und ich glaube, der Männername Michel klingt im Französischen ausgesprochen genauso wie die weibliche Variante, aber ganz sicher bin ich da nicht)
    Claude-Claudette
    Philippe-Philippa

    Mehr Namen fallen mir gerade leider nicht ein, aber vielleicht gefällt dir ja einer davon.

    Etoile

    So ging es mir auch, wenn ich als Kind einen Musketierfilm sah, dann dachte ich, damals haben die Leute sich bestimmt alle so schnell verliebt. :P
    Ich hätte es, wenn es wieder verfilmt werden würde, auch lieber in die Länge gezogen, und die Tudors sind ein gutes Beispiel, da wurde das immer gut gemacht, da spielten die Frauen noch etwas mit dem König, bevor sie auf seine Avancen eingingen, bei Anne Boleyn dauerte es ja am längsten.
    Eine Serie über die drei Musketiere, das wäre mal was, das würde mir gefallen. :thumbup:

    Ich finde Aramis und Mylady passend, weil Aramis genauso ehrgeizig ist wie Mylady, und im letzten Roman tut auch er alles, um seine Ziele zu erreichen, ja, er plant im letzten Roman sogar, Papst zu werden. Er tut alles um seine Interessen zu verwirklichen, und würde nicht einmal vor Mord zurückschrecken, wie er an einer Stelle im Roman selbst sagt.
    Allerdings muss ich hier betonen, dass ich nur die um zwei Drittel gekürzte Ausgabe des Romans kenne, und vielleicht deswegen auch ein völlig falsches Bild von Aramis habe. Ich hatte eher den Eindruck, dass er nicht wirklich religiös war. Im ersten Roman beginnt das schön, da entwickelt er immer ausgerechnet dann religiöse Anwandlungen, wenn er länger nichts mehr von seiner Geliebten, der Chevreuse, gehört hat, un denkt, sie habe ihn vergessen. Dann ist er unglücklich und flüchtet sich in die Religion, ist aber nicht mit echtem Eifer dabei. Besonders deutlich wird das in der Szene, als d´Artagnan ihn aufsucht, und er fasten will, es soll nur Eier und Spinat geben, er will seine Laufbahn als Musketier aufgeben und eine kirchliche einschlagen, doch als er von d´Artagnan erfährt, dass die Chevreuse ihm einen Brief hinterlassen hat, verwirft er diesen Gedanken wieder, bleibt Musketier und lässt ein üppiges Essen und viel Wein auftragen.
    Nein, ich glaube nicht, dass Aramis genauso böse und skrupellos wie Mylady ist. Ein Mann wie Athos mit ausgeprägtem Ehrgefühl passte dagegen überhaupt nicht an Myladys Seite. Ich meine, Aramis hätte vielleicht, wenn er mit ihr verheiratet gewesen wäre, und die Lilie entdeckt hätte, darüber hinweggesehen, und sie trotzdem als seine Ehefrau bei sich behalten.
    Aber das sind nur Vermutungen, Aramis ist ein Charakter, der für mich immer schwer einzuschätzen ist.

    Etoile

    Soweit ich das noch weiss, wurde d´Artagnan am Ende des letzten Romans zum Marschall ernannt, kurz bevor er im Krieg starb. Leider kenne ich mich bei militärischen Rängen nicht so besonders gut aus, da weiss ich auch nicht viel mehr als du, aber ich glaube, dass Marschall einer der höchsten Ränge beim Militär war.
    Ich denke auch, dass das Talent damals wichtiger war als der Rang, da die Soldaten danach gemessen worden, wie tapfer sie waren, und was sie im Gefecht erreichten.

    Etoile

    Stimmt, an diese Szene im Haus von Mylady kann ich mich noch erinnern, ich glaube, er schäkerte auch ein wenig mit Kitty herum, um diese als Botin zu benutzen, als er sich als Graf de Wardes ausgab. Das mit der Lilie ist im Film allerdings etwas aus dem Zusammenhang gerissen, weil Athos die Lilie später gar nicht erwähnt, und Mylady immer noch über alles liebt, es gibt im Film sogar eine Szene, die im Gasthaus "Zum roten Taubenschlag" als Athos versucht, sie zurückzugewinnen, und Mylady versucht, ihn zu töten....das passt so gar nicht zum Athos im Roman, der Mylady niemals verziehen und sie nie mehr an sich herangelassen hätte.
    Stimmt, Mylady wusste immer genau was sie tat, mir war sie ja immer ein wenig unheimlich, sie ist wirklich der düsterste Charakter des ganzen Romans, und mir war sie nie so sympathisch, obwohl sie eine durchaus interessante Figur ist.
    Du hast schon Recht, so richtig passte Constance nicht zu d´Artagnan. Aber ich finde ohnehin, dass das im Roman kaum eine richtige Liebe war...immerhin ließ d´Artagnan sich auch mit Mylady und mit Constance ein. Und ich fand es im Roman auch merkwürdig, dass er Constance erst wenige Stunden kannte, und sie schon für seine große Liebe hielt, und beleidigt war, als er glaubte, sie hab einen anderen.
    Ich finde ja, dass Mylady und Aramis ein interessantes Paar abgegeben hätten. Aramis ist natürlich nicht so skrupellos und bösartig wie Mylady, aber beide ähneln nicht zumindest in einigen ihrer Charaktereigenschaften.

    @Rabe

    Ja, der hat das gewisse etwas, der gäbe einen guten Musketier ab :love:
    Er war, neben dem Schauspieler, der John Snow gespielt hat, einer meiner Lieblinge in Games of Thrones :love:
    Ich finde ja, er gäbe einen guten Porthos oder Aramis ab, das würde perfekt passen. :thumbup:

    @Kalou

    Viele historische Filme hat Alan leider nicht gespielt, unter anderem sind "Das Parfüm" und "Rasputin" dabei, ich glaube, da hatte er Bart und lange Haare. In "Das Parfüm" trug er eine dieser weißgepuderten Perücken, aber keinen Bart.
    Ich finde ja, dass er in Historienfilmen eine sehr gute Figur macht :love:
    Stimmt, der Sheriff kam in den Film nicht gerade gut weg, aber ich habe noch keinen anderen Robin Hood Film gesehen, in dem der Sheriff so perfekt verkörpert wurde.
    Hier mal seine Filmographie:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Rickman#Filmografie

    Etoile

    Ich hab dir mal einen Link von Wikipedia rausgesucht, vielleicht hilft dir das ja weiter

    http://de.wikipedia.org/wiki/Musketier

    Und hier noch ein paar Infos hier von der Site:

    http://www.artagnan.de/dumas-drei-mus…musketiere.html

    Ich bin selbst keine Expertin, was die militärischen Ränge angeht, aber ich vermute, dass das Alter keine so entscheidende Rolle spielte, sondern dass bei den Musketieren jeder zum Captain befördert werden könnte, wenn er sich durch irgendeine spektakuläre Aktion besonders hervortat, so wie d´Artagnan im Roman.
    Allerdings habe ich mich auch schon oft gefragt, ob es damals wirklich achtzehnjährige gab, die zum Captain befördert wurden. Ich glaube, Kadetten gab es bei den Musketieren gar nicht, zumindest habe ich noch nirgendwo davon gelesen. Wie viele Ränge es gab, weiss ich leider auch nicht genau.
    Hier bei uns in Deutschland gab es den Dienstgrad Musketier noch bis zum ersten Weltkrieg, und hier war es der niedrigste Rang in der Armee, doch im 17. Jahrhundert war das ganz anders.
    Mir erschien es beim Lesen des Romans so, als ob Captain und Hauptmann zwei unterschiedliche Ränge wären, denn als d´Artagnan befördert wurde, war Tréville ja noch Hauptmann der Musketiere.
    Ich hab auch hier im Forum gesucht, konnte aber noch nichts zu dem Thema finden, wenn ich irgendwo bei den alten Themen noch etwas finde, stelle ich dir den Link hier rein.

    Etoile

    Hier mal noch ein Bildchen für den Schmachtthread

    http://republika.pl/blog_tb_1068028/2156984/tr/rhpot_006.jpg

    Ich finde ja, dass er auch in einer Musketierverfilmung einen prima Kardinal abgeben würde :thumbup:
    Stirb langsam habe ich gar nicht gesehen, und Snow Cake auch nicht, die werde ich mir aber bestimmt mal anschauen, wenn die wieder im Fernsehen laufen.
    Ja, er ist wirklich einer der schönsten Schauspieler, die Hollywood zu bieten hat :love:

    Etoile

    Ja, ich finde solche Geschichten, in denen eine Frau sich als Mann verkleidet und sich in einer reinen Männerdomäne behauptet, auch immer sehr reizvoll.
    Du schreibst, dass du als Hobby viel zeichnest..möchtest du die Geschichte denn schreiben, oder als eine Art Comic zeichnen?
    Ich glaube, zu diesem Thema gibt es leider nicht viele Infos, weil es wohl damals nur wenige Frauen gab, die als Mann verkleidet einen Weg einschlugen, der ihnen ansonsten verwehrt geblieben wäre. Ich glaube aber, dass es sogar einmal einen belegten Fall gab, im 18. oder 19. Jahrhundert, als eine Frau sich jahrzehntelang als Mann verkleidete und niemand etwas bemerkte.
    Das mit d´Artagnan würde passen, da er ja 1672 tatsächlich im Krieg in Holland gefallen ist. Die langen Haare braucht sie aber gar nicht abzuschneiden, da damals ja auch die meisten Männer ihr Haar auf Schulterlänge trugen. Allerdings könnte sie ja ihren Busen abbinden, oder schon wenig weibliche Rundungen haben. Da Männer damals fast alle Bärte trugen, sollte deine Protagonistin höchstens fünfzehn sein, oder sich ein paar Jahre jünger ausgeben als sie ist, um als Junge vor Stimmbruch und Bartwuchs durchzugehen. Willst du dich denn haargenau an die Romanvorlagen halten? Porthos und Athos sind ja schon tot, aber Aramis lebte noch in einem Kloster in Spanien, als d´Artagnan starb. Du könntest es in deiner Geschichte ja so machen, dass deine Protagonistin nicht in der Kaserne wohnt, sondern bei Aramis, der nach Paris zurückgekehrt ist, und sich doch wieder für ein Leben als Musketier entschieden hat. Und d´Artagnan könnte ja einen Sohn und eine Tochter gehabt haben, und der Sohn trat aber in ein Kloster ein und hatte gar kein Interesse Musketier zu werden, was Aramis aber nicht weiss, er denkt dann, er nehmt den Zwillingsbruder deiner Protagonistin, d´Artagnans Sohn bei sich auf.
    Oder..sie könnte auch im Gasthof von Madeleine, d´Artagnans ehemaliger Wirtin und Geliebter, wohnen.
    Damals waren übrigens alle Musketiere Adelige, das war Voraussetzung, um überhaupt erst bei den Musketieren eintreten zu dürfen, und meist hatten Anwärter vorher eine zwei-bis dreijährige Zeit beim Militär abzuleisten, bevor sie Musketiere werden konnten. Ich glaube, wer nicht von adeliger Geburt war, wurde gar nicht erst aufgenommen. Meistens handelte es sich bei den Musketieren um nachgeborene Söhne, die zu Hause kein Erbe zu erwarten hatte...und oft kamen sie auch aus Adelsfamilien, die nicht mehr so viel Vermögen hatten.
    Ob es Musketiere gab, die im Schloss wohnen durften, weiss ich nicht, ich vermute aber, dass es das durchaus gegeben haben könnte. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass diejenigen Musketiere, die es sich leisten konnten sich in Paris eine Wohnung anmieteten und dort lebten, so wie die Musketiere im Roman, von denen keiner in der Kaserne lebte, alle vier hatten eigene Wohnungen.
    Musketiere mussten übrigens ihre Ausrüstungen mit allen was dazugehörte selbst bezahlen, deswegen ließen viele sich von ihren vermögenden Liebschaften finanzieren. d´Artagnan hatte nie so viel Geld, also dürfte deine Protagonistin auch nicht sehr vermögend sein, doch Aramis könnte ihr ja etwas leihen, um seinem verstorbenen Freund einen Gefallen zu tun.
    Hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen, das sind natürlich nur ein paar Anregungen, was du daraus machst, ist ja deine Sache. Bin schon gespannt auf deine Geschichte. :)

    Etoile

    In dem Film gab es eine Szene, in der Athos zu d´Artagnan sagte, dass er niemals verwunden habe, dass Mylady mit dem Pfarrer davongelaufen sei.
    Jetzt wo dus sagst..ich glaube, die Lilie kam in einer Szene doch vor...allerdings ist es auch schon über ein Jahr her, dass ich den Film gesehen habe, es gibt ihn ja leider nicht auf DVD, und im Fernsehen läuft er nur selten, deswegen weiss ich auch nicht mehr alles so genau.
    Ein interessanter Gedanke, Constance als Gegenstück zu Mylady zu sehen..besonders deutlich wird das ja auch im Roman bei der Klosterszene..hast du die gesehen, als Mylady und Constance im Kloster einander begegnen? Da merkt man, wie unterschiedlich die beiden, obwohl sie im gleichen Alter sind, Constance erschien mir immer noch leicht kindlich-naiv, während Mylady trotz ihrer erst drei-oder vierundzwanzig Jahren schon alle Höhen und Tiefen des Lebens, sowie keine Skrupel mehr kennt. Wen mochtest du denn lieber, Constance oder Mylady? Mir hat ja Constance immer besser gefallen.
    Stimmt, Athos ist ein sehr interessanter Charakter, meiner Meinung nach der interessanteste des ganzen Romans, keine andere Figur ist so geheimnisvoll wie er. Dumas hat das schon sehr gut gemacht, man erfährt nicht gleich am Anfang, dass Mylady seine Frau ist, man wusste es eben nur durch die Verfilmungen schon.
    In welchen Filmen, findest du denn, wurde Athos gut dargestellt? Vielleicht bin ich ja auch etwas zu kritisch, was seine Darstellung in den Verfilmungen angeht. Das stimmt leider schon, er fällt in den Filmen neben d´Artagnan nicht so sehr auf, dieser ist in den Filmen immer die Hauptfigur. Ganz entsetzt war ich ja von der 2011 er Verfilmung in der man sich gar nicht an die Romanvorlage gehalten hat...da arbeitete Mylady am Anfang sogar mit den Musketieren zusammen, und Buckingham war am Ende Myladys Komplize und wurde auch nicht ermordet.

    Etoile

    Und was mich auch störte, ist, dass die Produzenten in dem Film soweit von der Vorlage abgewichen sind...ich meine, in dem Film war von der Lilie keine Rede und Mylady mit dem Pfarrer durchgebrannt, Athos noch immer total in sie verliebt..und dann diese Szene auf Athos Gut, wo sie ja im Buch überhaupt nicht waren...
    Was mir aber in den Film gut gefallen hat, war das Duell im Luxembourg Garten, das war nahe an der Vorlage und eine wirklich schöne Szene. Dass Constance neben Mylady unterging, das war mit Sicherheit so beabsichtigt, da ja im Roman auch irgendwo erwähnt wird, dass sie besser aussah als Constance. Und du hast Recht, Aramis und Porthos haben im Film irgendwie nur Nebenrollen, man sieht d´Artagnan und Athos viel häufiger. Was Athos betrifft, den fand ich nur im Diamant Berger Film gut getroffen, so würde ich mir Athos vorstellen. In allen anderen Filmen sah der Athos nicht gut aus, die Lesterfilme beispielsweise finde ich sehr gut, doch ich finde, dass Oliver Reed als Athos einfach überhaupt nicht passte.
    Und ich fand früher, bevor ich den Musketierroman gelesen habe, immer d´Artagnan am besten, Athos wurde erst durch die Lektüre des Romans mein absoluter Liebling. In den Filmen kommt er einfach gar nicht so rüber, wie in den Romanen beschrieben.

    Etoile

    Hast du Alan Rickman auch als Sheriff in der Robin Hood Verfilmung gesehen?
    Ich finde ja, dass das seine absolut beste Rolle war :love:
    In Harry Potter hat er mir auch nicht gefallen, das könnte aber auch daran liegen, dass ich HP sowieso nicht so besonders mag.

    Etoile

    Ich fand den 48 er Film auch gut, was Handlung und Schauplätze betrifft, allerdings finde ich, dass der Athos in dem Film nicht besonders gut getroffen war. :thumbdown:
    Mylady fand ich im 48 er Film aber sehr gut getroffen, die Schauspielerin passte einfach.
    Trotzdem mag ich den Film, ist einer der besseren Verfilmungen, meine Lieblingsverfilmungen sind ja die von Lester und Diamant Berger.

    Etoile

    Willkommen hier im Forum, ich wünsche dir viel Spaß hier.
    Ich persönlich glaube nicht, dass es damals weibliche Musketiere gab, offiziell war das gar nicht erlaubt, da es Frauen verboten war, den Umgang mit Waffen zu erlernen und Soldat zu werden.
    Falls es weibliche Musketiere gab, dann höchstens Frauen, die sich als Männer ausgaben, doch auch das halte ich für eher unwahrscheinlich, da die Soldaten damals oft auf engstem Raum in den Kasernen zusammenlebten, und eine Frau deshalb sofort enttarnt worden wäre.
    So traurig das auch ist, damals wurde das Leben der Frauen auf Kinder, Küche und Kirche beschränkt. Ich denke allerdings, dass auchFrauen das Zeug dazu gehabt hätten, gute Musketiere zu werden.
    Vielleicht sollte ich mal eine FF darüber schreiben, der Gedanke reizt mich. :)
    d´Artagnan hatte im Buch übrigens keine Tochter, in den Romanen bekam er gar keine Kinder. Diese Tochter ist eine Erfindung von Hollywood, dennoch finde ich diesen Film sehr gut, wegen seines Humors, der sehr an den Humor von Dumas in den Büchern erinnert.

    vincevega

    Willkommen hier im Forum, wünsch dir viel Spaß hier.
    Ich hab das mit der Zeitung mal gegoogelt und folgendes gefunden:

    http://www.worldcat.org/title/siecle-j…2706399?lang=de

    Ich kann nur ein paar Wörter Französisch, aber soweit ich das verstanden habe, kann man in der genannten Bibliothek in einem Archiv alle Ausgaben dieser Zeitung seit 1836 lesen. Hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen. Ob es Cliffhanger gab, weiss ich leider auch nicht. Ich persönlich vermute ja, dass die meisten Romanausgaben sich sehr nahe an den Zeitungsausgaben halten, denn die einzelnen Kapitel haben ja genau die richtige Länge, um in einer Zeitung veröffentlicht zu werden.

    Lg
    Alienor