@Dogtanianette
Nein, Rochefort sagte das nicht, sondern einer der Musketiere...vielleicht kommst du ja jetzt drauf
Und der Disney Film war es auch nicht
@Dogtanianette
Nein, Rochefort sagte das nicht, sondern einer der Musketiere...vielleicht kommst du ja jetzt drauf
Und der Disney Film war es auch nicht
Danke für den Tipp, ich werd mal sehen, ob ich das Buch bei Amazon.de noch bekomme, denn mich interessieren sowohl die Kochrezepte aus dem 17. Jahrhundert, als auch die aus Alienors Zeit. (wobei ich mal gelesen hab, dass Alienors Lieblingssüssigkeit kandierte Rosenblütenblätter gewesen sein sollen)
Das mit der Lesung ist ne tolle Idee, klingt gut, wird es so eine Lesung denn auch mal in Rheinland-Pfalz geben?
@Kalou
Ich wusste gar nicht, dass Dumas ein Kochbuch geschrieben hat, gibts das denn auch irgendwo in deutscher Sprache?
Da wäre nämlich bestimmt auch einiges drin, was man nachkochen könnte.
Der neue Musketierfilm(dessen Qualität hier jetzt mal nicht Thema sein soll) wurde ja in Würzburg und Umgebung gedreht.
Da kam mir die Idee, mal ein Thema aufzumachen, in dem ihr Fotos eurer Heimat und Umgebung posten könnt, die eurer Meinung nach als Drehort für einen Musketierfilm geeignet wären, und wo gar nicht viel geändert werden müsste:
Ich fang mal an, mit einem kleinen Städtchen, das meiner Meinung nach ein idealer Drehort wäre, da viele der Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen:
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Da bin ich schon abends im Dunkeln, als die Straßen sich leerten durchgegangen, nirgendwo war ein Auto zu sehen, da fühlt man sich wirklich ins 17. Jahrhundert versetzt.
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[Blockierte Grafik: http://static.live-like-a-german.com/images/bernkastel_kues.jpg]
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Das ist eine meiner Lieblingsstraßen, auch diese könnte durchaus als Kulisse für das Paris des 17. Jahrhunderts durchgehen, finde ich. ![]()
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und hier noch ein anderes Städchen in meiner Nähe, das auch perfekt passen würde als Paris des 17. Jahrhunderts:
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In der Innenstadt am Wasserfall fahren keine autos, und da fühle ich mich jedesmal in die Vergangenheit versetzt, herrlich.
Dazu gäbe es auch gleich das passende KLoster für die Szenen die im Kloster spielen:
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Und hier noch eine weitere Stadt, (nein, das ist keine Filmkulisse, da sieht es wirklich so aus)
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Und zu guter Letzt noch diese Stadt:
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[Blockierte Grafik: http://view.stern.de/de/original/1542002/Ahrweiler-Ahrtor-Blau-Architektur.jpg]
[Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Ahrweiler_Wehrgang.jpg]
Bin schon gespannt auf eure Fotos...vielleicht gibts bei euch ja auch solche Orte, die als Drehorte ideal wären, und wo gar nicht viel verändert werden müsste.
@Kalou
Ja, Athos sagte ihm dann später, dass er damals das Angebot des Kardinals nicht hätte ablehnen sollen, und dass der Kardinal ein großer Mann wäre oder so...
@Dogtanianette
Du bist ganz nahe dran, es hat in der Tat etwas mit seinen Freunden zu tun, mit einem bestimmten Freund. ![]()
Aber ich finde, die Anwort kann man durchaus gelten lassen.
Es war so, dass er an Athos denken musste, und es nicht ertragen konte, dass er für ihn Luft wäre, falls er das Angebot des Kardinals annähme, da stand etwas davon, wie sehr er dessen großartigen Charakter bewunderte, und dass er ihn von allen Freuden am liebsten mochte oder so ähnlich.
Gut, dann hier mal das nächste:
"Habt Ihr schon einmal eine Frau mit durchschossenem Magen gesehen?
@Dogtanianette
Ob Porthos das nur erfunden hat, weiss ich nicht, auf jeden Fall fand ich die Stelle immer echt witzig.
Naja, ich hätte mir Porthos auch irgendwie nicht gut auf dem gelben Pferd vorstellen können ![]()
Dann hier mal die neue Frage:
Was war für d ártagnan der ausschlaggebende Grund, nicht in die Dienste des Kardinals zu treten, als der es ihm anbot?
@Kalou
Ich hab daheim einen italienischen Espressokocher, der ganz ohne STrom funktioniert, man stellt ihn einfach auf den Herd, füllt Wasser hinein, Sieb mit Trichter drüber, Pulver einfüllen, zuschrauben und warten bis es kocht. Da es dafür keinen STrom braucht, hätte ich geglaubt, dass es das im 17. Jahrhundert auch schon gab.
Allerdings werd ich in meiner Fanfic dann den Espresso doch lieber weglassen.
Was Pizza und Pasta betrifft..Pasta aß man in Italien bereits seit dem 15. Jahrhundert, wobei die Pasta meist als kleine Vorspeise vor Wild und ähnlichem gegessen wurde.
Pizza ist in Italien sogar schon seit der Römerzeit geläufig, allerdings ohne Tomatensauce, früher nahm man stattdessen eine Olivenpaste.
Was, sie kochten früher alles zusammen auf? ![]()
Ist das hier der AThos in dem Film?
Wirklich nicht gut getroffen, ich hätte eher gedacht, das sollte Rochefort sein. ![]()
http://www.wearysloth.com/Gallery/ActorsB/30995-22917.gif
Ich werd mir den Film auf jeden Fall mal anschauen, wenn er wirklich so gut sein soll...der Trailer macht jedenfalls schonmal Lust auf mehr.
Wer war denn im Film die mutter? Vielleicht Kitty, oder sogar Constance?
Porthos sollte von Madame Coquenard 2 Pferde bekomen, doch ihr Gatte, der davon irgendwie Wind bekam, tauschte die prächtigen Tiere gegen zwei alte Mähren aus, eins davon war das gelbe Pferd, das Mousqueton zum Haus der Coquenard führte, und da begegnete der Diener d ártagnan.
Also ich glaub, das sagte d ártagnan im Lester Film zu Constance, nachdem man Monsieur Bonassieux abgeführt hatte.
@Dogtainianette
Richtig, es war der erste Teil der Lester-Verfilmung, als die vier nach dem Duell mit den Gardisten des Kardinals das Geld aufteilten, und Athos sagte es zu d ártagnan.
Ich hab mal einen Roman gelesen, in dem hatte er eine Nichte Namens Marie, ich weiss nicht ob es sie wirklich gab, jedenfalls hatte sie in diesem Roman eine Affaire mit ihm und einem anderen Mann, der sein unehelicher Sohn war...
@Astrid
Da hat sich das Musical wohl ein paar Anleihen beim Disney Film genommen, denn auch da versöhnten sich Athos und Mylady ja bevor sie eine Klippe hinunter ins Meer sprang.
Ich persönlich würde ja mal gerne eine Version sehen, in der Mylady Constance nicht vergiftet, und sich am Ende wirklich mit Athos versöhnt, doch das wird es wohl nie geben, das wäre zu sehr an der eigentlichen Storyline vorbei.
Ich fand das mit den beiden immer sehr traurig.
@Astrid
Danke für den Link, das ist wirklich sehr interessant, hab mir die Site gleich mal abgespeichert ![]()
Ein paar der REzepte kannte ich, den Brei aus Mehl, Milch und Honig hab ich sogar ein paarmal nachgekocht, und zu meinem Erstaunen festgestellt, dass das wirklichg gut schmeckt(allerdings kommen da bei mir auch noch Früchte und Nüsse rein)
Ich persönlich denke auch, dass die Ernährung im 17. Jahrhundert ähnlich wie die im Mittelalter, das ja erst knapp 150 Jahre zurücklag, war. Ich glaube das Mittelalter ging bis ca. 1500, also war der zeitliche Abstand zur Musketierzeit ja sehr gering.
Was die Kartoffel betrifft, ich glaube schon, dass die im 17. Jahrhundert schon recht populär war, soweit ich weiss, kam sie um 1500 nach Europa, als Seefahrer sie aus der neuen Welt mitbrachten. Allerdings ist auch überliefert, dass die Bauern jener Zeit zunächst die Blätter aßen, weil sie nicht begriffen, dass die Knolle genießbar war. Aber gut möglich, dass die Kartoffel sich nach etwa 120 Jahren schon als beliebtes Nahrungsmittel durchgesetzt hatte.
Gut, dann hier mal ein neues Zitat:
Du wirst schon auch noch lernen, dass die Welt gleich viel rosiger aussieht, wenn man sie durch den Boden eines Weinglases betrachtet, mein Junge..."
@Kalou
Danke für die Bilder, die kannte ich noch gar nicht. Ne rothaarige Mylady, das ist ja mal was ganz anderes...man kennt sie ja aus den Filmen nur blond.
Wie starb sie denn im Musical? Ich vermute mal, dass das eine Bild, in dem sie vor Athos liegt, ihre Sterbeszene ist...
@Astrid
Ja, Buchweizen könnte ich mir auch vorstellen, dass es das damals häufiger gab. Wahrscheinlich war die Ernährung doch manchmal sehr einseitig.
Dass Mehl damals so teuer war, das wusste ich gar nicht, heute bekommt man ja 1kg Mehl schon für ca. 25 cent. Aber da damals noch alles von Hand geerntet werden musste, war es wohl auch teuer, vor allem in Jahren, in denen die Ernten schlecht waren.
Im Roman hab ich noch eine Stelle gefunden, in der Aramis seinen Diener einen gespickten Hasen, einen Kapaun und eine Hammelskeule mit Knoblauch auftragen ließ. Ich wundere mich im Roman immer wieder, es wird immer erwähnt, dass die Musketiere wenig Geld haben, dennoch kommen ab und an solche Köstlichkeiten auf den Tisch.
Ich vermute mal, dass teilweise die Geliebten(das wird im Roman ja auch erwähnt) ihnen Geld gegeben haben. Und manchmal werden sie es vielleicht wirklich so gemach thaben wie im 70er Film (zwei von ihnen täuschen Duell vor, die anderen lassen diskret lebensmittel und Wein verschwinden)
Was es damals so auf dem Markt zu kaufen gab, weiss ich nicht, ich vermute mal, teilweise auch solche Lebensmittel wie es sie heute noch auf Wochenmärkten gibt, also Äpfel, Salat, Lauch, Eier, Erdbeeren, Spargel...aber eben noch keine Südfrüchte wie Ananas oder Mango. Und ich glaube, damals verkaufte man auf den Wochenmärkten auch Fleisch, das man dann den ganzen TAg mitten in der Sonne liegen ließ, und auf dem sich die fliegen sammelten...brr... 
@Kalou
An welcher Stelle und in welchem Roman trinkt Athos denn Bier? IN meinem Buch war das gar nicht drin..
Bier war wohl damals in Frankreich nicht so populär und nur die wenigsten Leute tranken es. Ich erinnere mich, mal gelesen zu haben, dass Bier damals ein Getränk war, das vor allem die Bauern tranken, die es sich zu Hause selbst brauten, kann das sein?
Haferschleimsuppe...brr....ein wirklicher Genuss war das Essen wohl damals nicht.
Den Film mit d ártagnans Tochter hatte ich nicht gesehen, war der Athos da denn auch gut getroffen? Ich werd mir den auch mal anschauen, sobald der mal wieder im Fernsehen läuft. Ich hatte bisher noch in keiner FF Kaffee, plane aber, in ein paar Monaten eine Fanfic anzufangen, die die Musketiere nach Rom führen wird..(hat mit dem Vatikan und Richelieu zu tun) wo sie in den Genuss von Espresso, Pizza und Pasta kommen, also auch eine kulinarisch angehauchte FF.
Ich vermute mal, dass Kafee am Anfang beim Adel ein Modegetränk war, so wie auch der Kakao, der von Elizabeth I getrunken wurde.
Dieser Thread hier ist dazu da, um mal darüber nachzudenken, wie die Ernährung der Menschen zur Zeit der Musketiere wohl aussah.
Ich vermute mal, dass in Frankreich damals viele Dinge, die heute noch beliebt sind, wie Pastetchen, Ente in Orangensauce, und möglicherweise auch Schildkrötensuppe gegessen wurde. Und ich stelle mir das ja so vor, dass es damals häufig Fleischspieße, Hühnchen, Ente, etc zu essen gab.
Allerdings stellt sich auch die Frage, was die Musketiere, die ja meist nicht so viel Geld hatten, gegessen haben könnten.
Ob es da wohl in der Kaserne eine Verköstigung gab, oder ob sie selbst für ihr Essen sorgen mussten?
In den Büchern gingen sie ja reihum essen und nahmen ihre Freunde mit, wenn sie von anderen eingeladen wurden, aber leider wird nie erwähnt, was es bei solchen Einladungen zu essen gab.
Weis jemand hier vielleicht, was im 17. Jahrhundert so gegessen wurde?
Ich hab hier mal was gefunden:
http://www.google.de/imgres?imgurl=…iw=1280&bih=631
Die heute noch so beliebte Bechamelsauce wurde am Hof Louis XIV erfunden.
@Kalou
Auf meinem DVD Player lief er leider nur ca. 15 min, dann blieb der Player hängen, und nimmt es seitdem gar nicht mehr an.
Aber ich werd mal sehen, ob ichs in zwei Wochen bei meinen Eltern anschauen kann, oder bei einer Freundin auf dem PC, auf meinem alten Lappy läufts nämlich nicht.
ABer diese viertelstunde die ich gesehen hab, das war schon genial ![]()
Eindeutig einer der besten Film Athos aller Zeiten ![]()
Das Musical hab ich nicht gesehen, nur davon gehört...stimmts, dass Mylady da nicht so evil ist wie in den Filmen und im Buch?
Mein favorit als ARamis ist nach wie vor Richard Chamberlain, ich finde, das war pefekt getroffen. Und in der Dicaprio Verfilmung der Aramis passte auch ganz gut.
@Kalou
Ja, ich meinte die Aknine Verfilmung(die ich bisher noch nicht gesehen habe)
Tauchte das Kind denn in dieser Verfilmung dann auch noch auf, oder bliebs bei der leeren Wiege?
Die Idee wäre ja an für sich nicht schlecht, allerdings müssten die Produzenten da schon sehr behutsam drangehen, weil es sich doch weit von der Vorlage entfernt.
Aber den Aknine Film mochte ich schon von den Bildern her nicht...weil ich einfach finde, dass Heiner Lauterbach keinen passenden Athos abgibt