Lieblingszitate etc.

  • “Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt, wie ein Jurist die Wirklichkeit.“ (Jean Giraudoux)


    Er hat ja so Recht. Ich weiss nur nicht, warum es mir gerade wieder einfiel, als ich einen Fall lösen wollte. :rolleyes:

  • @ Selene: Dich scheinen die juristischen Zitate sehr zu inspirieren!!*g*


    Mir kam noch eines in den Sinn: Der Geist denkt, das Geld lenkt von Spengler Oswald oder Armut schändet nicht, ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen und keiner im Herzen von Kotzebue.
    Lebenserfahrung ist die Summe der Fehler, die man glücklicherweise macht, ist auch ein Zitat von Romains und trifft voll zu!!

  • Alex : Ja, was erwartest du? Ich habe ständig mit Jus zu tun, da fallen mir haufenweise solche Zitate ein. Wobei mein persönliches Lieblingszitat ja eines von mir ist:
    "Juristen haben immer Recht. - Besonders dann, wenn sie Unrecht haben."
    Es ist gänzlich sinnlos - es sei denn, man spielt auf die "Überzeugungskraft" der Juristen an-, aber als Argument in einer Diskussion wunderbar. Es verwirrt den Gegner so lange bis einem ein besseres eingefallen ist. ;-)

  • @Maren: Dieses Zitat ist klasse :-D !!


    Die Armut und die Hoffnung sind Mutter und Tochter. Indem man sich mit der Tochter unterhält, vergisst man die andere oder Man kann den Armen nicht helfen, indem man die Reichen vernichtet sind auch Zitate, die zutreffen(zumindest nach meiner Meinung)!! Das erste ist von Jean Paul und das zweite von Abraham Lincoln!!

  • Zum Abschluß noch mein Favorit: "L'art de la citation est l'art de ceux qui ne savent pas réfléchir par eux-même." (Voltaire)
    Zu Deutsch in etwa: "Die Kunst des Zitierens ist die Kunst derjenigen, die selbst nicht denken können".

  • Zitat

    Alles wanket, wo der Glaube fehlt !!


    Dieses beschreibt eigentlich die Situation der Westlichen Industriestaaten(Ausgeschlossen USA)


    Gerade die USA wanken aber derzeit bedenklich und höhlen mit ihren Bestrebungen zur Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten die Fundamente ihrer Verfassung aus. Es gab ein hübsches, symbolträchtiges Bild: Den Eingang der Nationalbibliothek, in der die Verfassung aufbewahrt wird, und davor Bauarbeiter bei Erdarbeiten.


    Was in den USA zur Zeit als religöse Erneuerung beworben wird, könnte uns ganz schnell in die Zeit der Kreuzzüge und Hexenverbrennungen zurückbefördern. Mündiges Christentum ist das nicht.


    Gruß
    Linda
    (praktizierende Katholikin)

  • Ich meinte, dass heutzutage der Glaube viel ausgelacht wird!! `Ach, diese "Pfeifen" brauchen den Glauben!! Die gehen zur Kirche? wie langweilig...`und so geht das weiter. Doch kaum herrschen wieder schwierige Zeiten, Krieg oder so, kommen sie dann wieder und sagen:"Herr Pfarrer, helfen sie uns!!" Und ja, wanken wir ohne Glauben??
    Ich würde sagen ja, wir werden z.B. in der Schweiz von standhaften Islamisten erdrückt, kommen nicht mit ihnen zurecht!! Das ist ein grosses Problem in der Schweiz, wo der Glaube auch eine Rolle spielt!!


    Aber damit ich trotzdem noch ein Zitat bringe:Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt, ist ein Zitat von Jacobs und gefällt mir auch sehr!!



    Maike : *g* dieses Zitat ist auch sehr witzig!!(Und beschreibt auch ein bisschen die Realität!!

  • Zitat

    Doch kaum herrschen wieder schwierige Zeiten, Krieg oder so, kommen sie dann wieder und sagen:"Herr Pfarrer, helfen sie uns!!"


    Dafür gibt es sogar ein Fachwort: "U-Bootchristen". Hab ich von Hugo Egon Balder gelernt. Herrlich fieser Mensch manchmal. *g*

  • Meine PC´s spinnen derzeit, deswegen bin ich nur sporadisch hier ... und deswegen mit Verspätung sorry
    Bergfee : Kurz vor der Abreise nach England im ersten Band, als d´Artagnan mit den Urlaubsscheinen kommt und Porthos fragt, wenn sie sich schon töten lassen sollen, dann wüsste er gerne, warum.


    Und was den Glauben anbelangt, denke ich, dass in den USA viel Pomp und Schein anstelle eines echten Glaubens herrschen. Ich stimme da mit Xalibur überein, dass die Tendenz derzeit leider eher in Richtung Fanatismus und Hexenverfolgung geht - bzw. Kommunistenverfolgung, denn das hatten sie in den USA ja schon mal. Ein Zitat dazu fällt mir nu aber leider nicht ein ... ;-)

    Wenn es morgens um sechs an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe (W. Churchill)

  • @Maren: Dieses Zitat verkürtzt meine Rede.*g* ;-)


    Mir kommen laufend neue Zitate in den Sinn! Hier wäre noch eines von Nietzsche:Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man gerade einem Wagen ausgewichen ist!!

  • Ich frage mich, was das bedeuten soll. Abgesehen davon, dass man vermutlich mit Blick auf das Auto, das einen eben überfahren "wollte", auf die Seite springt, wo gerade ein neues angerauscht kommt.... aber der hat das sicher irgendwie philosophisch gemeint. :rolleyes:


    Das Zitat klingt gut, obwohl ich es nicht verstehe ... was mich sogleich auf eines bringt, das ich gerade gelesen habe und auch nicht verstehe...


    "Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst." - Kant.

  • @Stella: Das heißt soviel wie, Du sollst a) keine anderen Menschen ausnutzen und nur als "Mittel" missbrauchen und b) "Zweck" bedeutet hier "Ziel".
    Ansonsten das altbewährte: Was Du nicht willst, was man Dir tu. Aber das war Kants "Maxime des Willens" oder so ähnlich.

  • @Selene: Ich kann es vielleicht anhand eines Beispiels so zu erklären, wie ich es verstehe(was nicht unbedingt richtig sein muss): wenn es einem nicht so gut geht(Seelisch und beruflich) und man denkt, dass man es mit guten Freunden wieder rauf geht, geben die einem vielleicht noch den Rest!! Das heisst, dass sie einen vielleicht hintendurch schlecht machen oder einfach plötzlich Feinde werden...



    Vielleicht habe ich wie schon gesagt das falsch verstanden!



    Noch ein Zitat:Dass andere Leute kein Glück haben, finden wir sehr natürlich, dass wir natürlich, dass wir selber keins haben, erscheint uns immer unfassbar!!

  • Alex : Ich habe es garnicht verstanden, aber ich glaube, Marens Version ist gut. *g* Und das mit der Voraussetzung war eigentlich nur ein Witz, weil ich Jus studiere und es auch nicht verstanden hatte. ;-)

  • Da fällt mir ein... "kategorischer Imperativ" hieß es, glaube ich. Oh man, Philounterricht ist zu lange her und ich bin auf einer Etage mit den Theologen an der Uni. Die Philosophen sind ein Stockwerk tiefer, neben den Anglisten... Keine Ahnung, was ich damit sagen wollte, aber es steckt bestimmt ein tieferer Sinn dahinter. *g*

  • Hallöchen,


    das hab ich grad gefunden:


    Jeder bekommt seine Kindheit über den Kopf gestülpt wie einen Eimer. Später erst zeigt sich, was darin war. Aber ein ganzes Leben lang rinnt das an uns herunter, da mag einer die Kleider oder auch Kostüme wechseln wie er will.
    aus: "Ein Mord den jder begeht", Heimito von Doderer

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