Beiträge von Percy

    Hm.... da ich des Französischen nicht ausreichend mächtig bin, kann ich dem Text nur wenig abgewinnen... :P


    Aber - du lieber Himmel - SOOO häßlich soll d'Artagnan ja wohl nicht sein! An dem Comic-Typ ist ja gar nichts gutaussehend (wenn man mal von den Stiefeln absieht, die sehen noch ganz ok aus). Besonders fies sind die Augen, die weder Iris noch Pupille zu haben scheinen.



    Percy

    You Scored as D'Artagnan
    You are D'Artagnan, the brash Gascon who embodies the high ideals of the Musketeer. You are sometime your own worst enemy, but your motives are pure and your character is unimpeachable. You are destined for great things and passionate (though often ill-fated) love.





    Ha, ich wußte es!


    Auch ohne Quiz!


    D'Artagnan wäre sozusagen mein "brother in crime".. 8)



    Percy

    ...was d'Artagnan jedoch mit dem ihm eigenen Scharfsinn als Ablenkungsmanöver durchschaut und nur vorgibt, laut polternd die Kellertreppe hinunterzustapfen, tatsächlich jedoch hinter der angelehnten Tür stehenbleibt, um der "Jungfrau in Nöten" ganz ritterlich seine Dienste anbieten zu können. Wobei es hier zwei Möglichkeiten gibt:


    Entweder hat die Menge des von Athos konsumierten Alkohols gravierende Auswirkungen auf gewisse Körperteile, die dann einfach nur der Schwerkraft gehorchen. Hier könnte d'Artagnan als nüchterner Gascogner eher von Nutzen sein.


    Oder besagte Auswirkungen sind noch nicht eingetreten, dann könnte d'Artagnan die Maid tatsächlich ritterlich vor Athos Zudringlichkeiten beschützen.


    In jedem Fall, folgert d'Artagnan, ist es besser, nicht in den Keller zu gehen, da sowieso bereits genügend Wein konsumiert wurde, was der Gesundheit und dem Geldbeutel nicht förderlich sind.

    Also Percy, ich frag mich jetzt, wie man das rauskriegt? Ich meine, du verfärbst dich ja nicht wirklich :D ? Das müssen interessante Tests sein, und vor allem musst du sie ja schon öfter gemacht haben? Sonst könntest du das mit dem Verfärben ;) nicht wissen. Oder ist das ´einfach´ Selbstanalyse?



    Diesen Test macht man in der Regel nur einmal. Ich habe ihn, wie meine Kollegen einmal gemacht. Und habe entsprechend herausgefunden, daß ich "ein Roter" bin. Das "Umswitchen" unter Stress bedeutet nicht, daß man plötzlich zum Grünen wird, man bleibt rot. Allerdings verhält man sich wie ein Grüner, was natürlich überhaupt nicht zum eigenen Typ paßt, wodurch man noch mehr mit sich in Konflikt gerät, weil man sich selbst nicht versteht. D'Artagnan bleibt ja auch immer ein Gascogner, obwohl er sich ab und zu nicht wie einer verhält. :D



    Kleine Anekdote am Rande: Eine neue Kollegin zweifelte ihr Testergebnis vehement an und bestand darauf, daß sie den Test erneut machen kann. Gesagt, getan. Ratet, was herauskam? Genau: Sie war genau der gleiche Typ wie beim ersten Mal.


    Offenbar sind diese Fragen "fälschungssicher", so daß man sie intuitiv korrekt ankreuzt.


    Aber normalerweise haben die meisten Menschen ein gutes Gespür dafür, zu welchem Typ sie gehören könnten und identifizieren sich spontan damit (hey, Dogtanianette! Grün-Blau? Blau-Grün? Bin mir sicher, da ist was dran!).


    Mein Chef, der jahrelange Erfahrung damit hat und selbst ein Gelb-Roter ist, hat uns erklärt, daß sich ein Typ zwar über die Jahre etwas verändern kann, aber daß es sich nur lohnt, diesen Test alle 10 Jahre zu machen. Peinlicherweise hat er ganz stolz erzählt, er habe es geschafft, in seiner Führungsposition seine Rot-Anteile zu verstärken, so daß er jetzt ein Rot-Gelber ist. Tja, und dann sah er meinen Test, mit sämtlichen Präferenzen im dunkelroten Bereich..... Birgt "ein wenig" Konfliktpotential, wenn der Untergebene ein derartiges Profil hat.... :cursing:


    Ich hab schon immer gesagt, ich bin ein schlechter Untergebener...... 8) :thumbsup:



    Dieses Wissen über die Farbtypen wenden wir im Beruf täglich an (Verkaufspsychologie), außerdem ist es ein Instrument zur Mitarbeiterführung. Mir hat es auch sehr geholfen, denn jetzt weiß ich, daß manche Leute einfach so sind, wie sie sind..... die können einfach nicht anders!!! 8o


    Darüber haben wir sogar Schulungen gemacht. Hochinteressant! Und als wir den Test gerade absolviert hatten, waren wir so "farbinfiziert", daß wir in unserer Freizeit harmlose Filmchen wie "Fluch der Karibik" auf vorkommende Typen analysiert haben.



    Ein Kollege hat mich mal "Der Rote Korsar" genannt - ich nehms als Kompliment! :)


    Percy

    Ja, es gibt auch Mischtypen. Grün-Blau (oder blau-grün, je nachdem, was überwiegt) ist möglich. Mischtypen sind auch häufiger als monochromatische Typen. Zusätzlich gibt es noch den Basisstil und den adaptierten Stil.


    Der Basisstil ist das, was du wirklich bist. So gibst du dich in Gegenwart deiner Freunde und Vertrauten, denen du dich öffnen kannst.


    Der adaptierte Stil ist "anerzogen / gelernt". So gibt man sich in der Öffentlichkeit.



    So habe ich durchs Studium in meinem adaptierten Stil meine Blauanteile verstärkt, bin allerdings immer noch in beiden Stilen Knallrot, habe also nur ein Erscheinungsbild. Das kann gut sein, da man immer authentisch ist, aber auch schlecht, da man sich so schlechter auf Menschen mit anderen Farbtypen einstellen kann.


    Anstrengend sind auch Menschen, die im Basisstil und adaptierten Stil so weit auseinanderliegen, daß es an Schizophrenie grenzt.



    Ein weiteres interessantes Phänomen gibt es auch noch:


    Steht ein Farbtyp unter extremem Stress und Druck, "switcht" er in den gegenüberliegenden Typ. Mir ist das unter extremem Stress, als alles auf mich hereinbrach, auch schon passiert. Später, als ich "insights" kennenlernte, wußte ich dann auch, was da passiert war. Als Roter wird man Dunkelgrün, erscheint leidend, entschlußlos, wehleidig, wird passiv.



    Das gleiche passierte mit D'Artagnan auch, wie ich bei der Lektüre bemerkte:


    So befindet sich der sonst so agile Typ zu Beginn von "Zwanzig Jahre Später" in einer Alt Starre / Lethargie, sagt selbst zu Rochefort, er sei "ein tiefes Tal, zu dem keine Sonne vordringt".


    Auch der Punkt, daß er sich ohne seine Freunde einsam und schwach fühlt und sein Charakter sehr davon profitiert hätte, wenn ihn die drei Freunde länger begleitet hätten, wurde genannt.


    Im ersten Buch "Die drei Musketiere" bekommt er das große Zittern und resigniert während des Frühstücks in der Bastion St. Gervais, als die Sprache auf Milady und ihre Rachepläne kommt. Er sieht sich schon als toten Mann. In diesen Momenten war der sonst so draufgängerische D'Artagnan total neben der Spur.



    Aramis, sonst kühl und beherrscht (tiefblau LOL), wird von D'Artagnan nach der England-Reise derart unter Stress gesetzt (man erinnere sich: Die Szene mit den beiden Geistlichen und danach...), daß er, als sich die Spannung endlich löst - er endlich den Brief seiner Liebsten hat und den weltlichen Genüssen nicht länger entsagen muß - quittegelb wird und mit seinem Freund vor Freude im Zimmer herumtanzt.



    Ja, welche Beispiele gibt es da noch?


    Wo wird D'Artagnan grasgrün?


    Wo Aramis sonnengelb?


    Wo wird Athos dunkelrot?


    Wo Porthos tiefblau?



    Obwohl..... vorlauter Kommentar meinerseits: Bis Porthos genug Blauanteile herausgekramt hat, dürfte es einige Zeit dauern (duckunterPorthosMantelundweg..... :whistling: ).



    So, genug der vorlauten Kommentare, bevor ich mir noch ein Duell einhandele - erinnert mich daran, vorher meinen Degen zu suchen..... wo hab ich ihn doch gleich? Man sollte nie aufräumen....



    Percy

    Interessante Frage.


    Betreffend Athos Naivität und Vertrauen kann ich nur zustimmen.


    Dazu muß ich jetzt etwas weiter ausholen:



    Was mich besonders fasziniert an den Musketieren ist das Prinzip der Vier, das "Kleeblatt". Vier scheint eine Art magische Zahl zu sein (4 Elemente, 4 Himmelsrichtungen, 4 Jahreszeiten...), Symbolik zu Hauf.


    Ich meine, es gibt sogar ein Buch, das diese Symbolik untersucht (D'Artagnan und die Urteilstafel). Ich habe es noch nicht gelesen, der Kontext handelt ungefähr davon, daß drei durch einen dazukommenden vierten erst vollständig werden.


    In dem Unternehmen, bei dem ich arbeite, wird mit "Insights" bei der Mitarbeiterführung gearbeitet.


    Mich fasziniert dieser Ansatz bis heute.


    Mittels "Insights"-Analyse lassen sich die Persönlichkeiten in verschiedene Typen einordnen.


    Hier eine grobe Gliederung (wohlgemerkt nur grob!):


    Es wird unterschieden in extrovertierte und introvertierte Typen, in kopfgesteuerte und bauchgesteuerte Typen.


    Stellt euch einen Kreis vor, der senkrecht und waagerecht unterteilt wird. Man erhält vier Quadranten:


    Oben links: der introvertierte Kopftyp (Blau) Oben rechts: der extrovertierte Kopftyp (Rot)


    Unten links: der introvertierte Bauchtyp (Grün) Unten rechts: der extrovertierte Bauchtyp (Gelb)



    Das Prinzip basiert darauf, herauszufinden, welchem Typus die Mitarbeiter zuzuordnen sind, um sie bestmöglich zu fördern und ihre Potentiale optimal zu nutzen. Jeder Typ hat Stärken und Schwächen, keiner ist besser als der andere, ein funktionierendes Team benötigt alle vier Typen, um zur optimalen Entfaltung zu gelangen.


    Ich beschreibe jetzt die vier Typen, und ordne sie passend den vier Musketieren zu:



    Rot: "Der Direktor"


    "Wo ich bin ist vorne!", Anführer, dominant, pragmatisch, zupackend, ein "Macher", wird schnell ungeduldig, manchmal "die Axt im Walde", will Macht, Ehre, Geld



    Gelb: "Der Inspirator"


    "Das Leben ist eine große Party, ich bin everybodies darling!" lebenslustig, will viele Menschen kennenlernen, sympathisch, legt Wert auf das, was "in" / modisch ist, oft auf Äußerlichkeiten fixiert, "Sonnenschein" mit positiver Ausstrahlung, neigt zur Oberflächlichkeit und zum Materialismus



    Blau: "Der Beobachter"


    "Ich denke also bin ich." Forscher, analysiert jeden Sachverhalt, sehr sachlich, nüchtern, erscheint manchmal kalt und berechnend. Intellektuell, eher verschlossen, kalkuliert Risiken gründlich durch.



    Grün: "Der Unterstützer"


    "Ich baue auf Vertrauen." Zurückhaltende Persönlichkeit, öffnet sich erst, wenn er Vertrauen gefaßt hat - was lange dauern kann. Will nicht nur Argumente für den Verstand, sondern möchte fühlen, daß er jemandem etwas bedeutet (und umgekehrt) und er dadurch Vertrauen haben kann. Hat er jemanden ins Herz geschlossen, bleibt er ihm / ihr lange (immer?) treu. Ruhender Pol, neigt zur Langatmigkeit und Entschlußlosigkeit.



    Na, habt ihr sie erkannt?


    Klar:


    Rot = D'Artagnan


    Gelb = Porthos


    Blau = Aramis


    Grün = Athos



    Dieses Insights ist endlos interessant. So können sich beispielsweise gegenübergesetzte Typen ergänzen oder zur Weißglut treiben:


    Rot und Grün - D'Artagnan und Athos


    Gelb und Blau - Porthos und Aramis



    Ich selbst bin im Insights ein knallroter Typ (wer hätte das gedacht...), daher kann ich mich so gut mit D'Artagnan identifizieren. Grüne Typen machen mich manchmal wahnsinnig. Wenn ich sie etwas frage und sie noch über die passende Antwort nachdenken, frage ich bereits ungeduldig weiter. Allerdings sind sie, wenn man sie als Kunden gewonnen hat, die treuesten Kunden. Mit dem Gelben kann man sich herrlich amüsieren, der Blaue hilft bei analytischen Fragestellungen.



    Jeder hat übrigens kleine Anteile der anderen Farben in sich.



    So, schnell abschicken. Bin gespannt, was ihr dazu sagt.



    Percy

    Au ja, mach das! Aramis en confession oder so was. er kann sich ja d´Artagnan oder Athos anvertrauen, weil er in einer moralischen Zwickmühle steckt - oder allen? Wäre auch interessant ;)



    Soso, d'Artaganan oder Athos.......


    Dem armen Porthos vertraut sich wohl keiner an..... :D


    Obwohl Porthos ja eigentlich derjenige ist, der Aramis am nächsten steht.


    Ich kann mir allerdings das Lachen gerade nicht verkneifen, wenn ich mir vorstelle, wie Aramis, peinlich berührt und in einer äußerst diffizilen Zwickmühle, Porthos das Problem anvertraut und dieser es womöglich gar nicht als Problem ansieht (Szenario, wie Aramis unter Porthos überschwänglichen Gratulationen beinahe verendet..... -aufschulterhau undzusammenbrech--- :thumbsup: ). Porthos kann so herrlich "polterig" sein!!


    Grüße



    Percy

    Coole Bilder!


    Die schwarzen Stiefel sind ja der Oberhammer! Und bequem sehen die auch noch aus!


    Wo gibt's die bitte? 8)


    Die Darsteller sind auch nicht schlecht, zumindest sofort überzeugt hat mich der Kardinal. Unheimlich präsent!


    Und Athos sieht endlich mal gut aus. Was man vom "tränensackbehängten" Aramis leider gar nicht sagen kann. Und wer keinen vernünftigen Bartwuchs auf die Reihe bekommt, sollte die paar Fusseln am Unterkieferwinkel auch wegrasieren...... 8|


    Logan Lerman ist und wirkt zwar recht jung, aber D'Artagnan war ja tatsächlich erst 18, als er nach Paris ging. Und wenn Logan's Fechtkunst hält, was die Schwertkampfszenen in "Percy Jackson" versprechen, wird das bestimmt ein rasanter Film!


    Grüße


    Percy


    P.S.: Ich mußte so lachen: Stereotype bei den Darstellern gibt es ja überhaupt nicht...... offensichtlich ist allerdings, daß der Comte de Rochefort ausschließlich auf schwarzen Pferden reiten kann (wie jeder neue Film beweist.....). Wahrscheinlich fällt er von Pferden anderer Farbe einfach runter??? Oder das Pferd bricht zusammen??? ^^

    Zum Thema Größe: Im Text steht im Englischen: "The Swiss was six feet tall,; D'Artagnan was little more than five." Und die Fußnote gibt die Info: "The French foot (le pied du roi) was the equivalent of 12,8 English inches. In British terms, D'Artagnan was about 5 feet 6 inches tall, which was average for the period. The Swiss (borrowed from the Captain Straatman who marries the innkeeper's widow in Courtilz's pseudo-Memoirs of D'Artagnan, i, chapter 4) measured 6 feet 4 inches, which was also the height of Porthos "the giant"."


    Wow, dann ist Porthos ungefähr stattliche 1,90 m groß!


    Porthos und D'Artagnan zusammen sieht dann wahrscheinlich so ähnlich aus wie Asterix und Obelix...... :thumbup:



    Im Englischen ist kein Schweizer Akzent übersetzt worden.



    In meiner deutschen Übersetzung hat sich der dämliche Übersetzer hier sogar Mühe gegeben:


    Als D'Artagnan von Madeleine erfährt, daß der Schweizer sie ehelichen wird, "mengte sich der Schweizer ein: "Waas isch denn das fyrr Sie von Wi - ch - ti - ch - keijt?"


    "Daas isch myrr wirkli - ch wi - ch - ti - ch!" äffte D'Artagnan nach. "Ohne meine Zustimmung können Sie Madame nicht heiraten. Außerdem---"


    "Spre - ch - en Sie!"


    "Außerdem gebe ich sie nicht her."


    Der Schweizer lief an wie ein Löschblatt voller roter Tinte. Er trug im schroffen Gegensatz zu D'Artagnans schlichter Musketierkleidung eine goldstrotzende Uniform. Zudem war er um einen Fuß größer als der Gascogner. D'Artagnan schien ihm ein Störenfried seiner Häuslichkeit zu sein.


    "Ma - ch - et Sie, daaß Sie vom Fleck - ch komme! Grüßi! Grüßi!! schrie er und stampfte mit dem Fuß auf, wie einer, dem es über die Hutschnur geht.


    "Ich denke gar nicht daran!"


    (Schnitt - D'Artagnan schlägt ihm vor, seine Sachen zu packen und zu gehen.)


    Der Schweizer lachte wie ein Echo seiner heimatlichen Berge.


    "I - ch soll dafoon? Daß i - ch ni - ch - t la - che!"


    "Ich bemerke, daß Sie französisch parlieren. Kommen Sie, kommen Sie, wir wollen ein wenig spazierengehen. Ich werde Ihnen alles Nähere sagen."



    Ah, herrlich arrogant, wie D'Artagnan ihn hochgestochen abfertigt. Ich gestehe, daß ich das vor kurzem mit einem anderen Kerl auch gemacht habe. Ich als Altlateiner habe den Begriff "coram publicum" (bedeutet: in aller Öffentlichkeit, vor Publikum) fallenlassen und ihn dann einfach stehenlassen, während er noch überlegt hat, was ich gemeint haben könnte..... LOL! 8)


    Bin übrigens auch nur D'Artagnan-groß..... (1,64 m) - wie gesagt, die Kleinen sind immer die Frechsten! :cursing:


    Und: Größe hängt nicht von Länge ab!


    Grüße


    Percy

    Haha, ich merke gerade: Das Thema D'Artagnans Körpergröße paßt ja herrlich zu meinem Avatar!!! :D


    Wenn er etwas kleiner oder die Uhr etwas höher gewesen wäre, hätte das mit dem Alibi mit Monsieur de Treville finster ausgesehen!!! LOL! 8) :)

    Der "Kommißstiebel" bei mir steht in der Übersetzung von Hans Hömberg, Peter J. Oestergaard Verlag, Berlin 1930. Hier darf D'Artagnan seinen Freunden noch nicht einmal um den Hals fallen, geschweige denn, ein Tränchen verdrücken. Offenbar paßte so was nicht ins damalige Männerbild. Seine Größe wird vorsichtig mit "nicht überragend groß" übersetzt, während die englische Übersetzung ganz klar sagt "of small but well-shaped figure", und die Fußnote bei der Auseinandersetzung mit Madeleines Schweizer gibt seine Körpergröße mit 5 feet 6 inches, also ca. 1,65 m, an. Jaja, die kleinen sind immer die Giftigen, da kann ich ein Lied von singen.... :thumbsup:


    Ich wußte gar nicht, daß Viggo als Aragorn in Herr der Ringe eine Perücke trägt. Ich dachte, es sind seine eigenen Haare, evtl. etwas dunkler getönt / gefärbt. ?(


    Und: Ja, er hat das Pferd aus Herr der Ringe gekauft, genauso wie das Pferd aus Hidalgo!


    Grüße


    Percy

    Ah, Viggo Mortensen als D'Artagnan in "20 Jahre Später"....... nicht schlecht. Kann ich mir gut vorstellen. Und daß Viggo "was hochadeliges" in Herr der Ringe hatte, steht außer Frage. Jetzt muß ich noch schnell eine Lanze...äh, einen Degen für D'Artagnan brechen: Auch unser Gascogner hat edle Charakterzüge, nur werden sie oft etwas in den Hintergrund gerückt von den beiden "gegensätzlichen Seiten", die seinen Charakter ausmachen (so ähnlich hat es Dumas in Die Drei Musketiere und 20 Jahre später beschrieben). Und Athos hat ja nun auch nicht nur edles an sich: Die Gattin aufhängen würde ich nicht als edel bezeichnen, und sich in einem Weinkeller gleich mehrere Tage vollaufen lassen zeugt eher von Zügellosigkeit.... :D


    Dogtanianette, hast du etwa auch diese furchtbare Übersetzung von "Zwanzig Jahre später", die "complete trooper" mit "Kommißstiebel" übersetzt. In meiner Übersetzung wurde mir D'Artagnan so unsympathisch, daß ich mir das Buch in den Oxford Classics auf Englisch geholt habe. Hier war der Zugang zu unserem Freund leichter. 8) Französisch beherrsche ich leider nicht in dem Umfang, daß es zum Lesen reichte.


    Grüße


    Percy


    P.S.: An die Viggo Mortensen Fans da draußen: Kennt ihr den Film "Hidalgo"? Wer Abenteuer, Action, Pferde und Viggo mag, ist da richtig... :)

    Hallo,


    am 26. August (gestern!!!) sollen die Dreharbeiten in Bamberg begonnen haben. Na, vielleicht finden sich in ein paar Tagen einige interessante Set-Fotos.


    Bin schon gespannt.


    Gruß


    Percy :thumbup:

    Endlich, endlich habe ich das Musical gesehen!


    Tecklenburg war wirklich einen Besuch wert! Allein das Ambiente in dieser Burgruine. Wir saßen ziemlich nah an der Bühne, Reihe 6. So sah man auch noch was von den Gesichtern.


    Passend zur immer düsterer werdenden Geschichte dunkelte dann auch der Abend.


    Die Besetzung gefiel mir sehr gut.


    D’Artagnan und die Musketiere paßten wunderbar! Selbst Porthos rote Locken (echt?) waren passend.


    Mylady ... wow .... hier mal rothaarig. Absolut scharfes Gerät, um das mal so zu sagen. Kein Wunder, daß selbst der Kardinal nach ihr lechzt.


    Und der Kardinal wurde genau mit der richtigen Mischung aus Genie und Wahnsinn gespielt.


    Meine Lieblingsszenen:


    - Athos’ Lied „Engel aus Kristall“ – Faszinierend, wie er in einem Lied alles sagen kann, wofür Dumas ein ganzes Buch braucht. Ich höre das Lied ständig.


    - Porthos und Aramis helfen D’Artagnan, einen Reim auf „Constance“ zu finden. Ich hab gebrüllt vor Lachen!


    - Porthos (in Mönchskutte): „Toll, so viel Schlag hatte ich noch nie bei den Weibern!“ Aramis: „Was glaubst du, warum ich aus dem Convent geflogen bin?“


    - Der ständig mit Hingabe Brötchen futternde Porthos mit Aramis als Übersetzer, sobald er mit vollem Mund spricht


    - Die Gaukler zu Beginn des ersten und zweiten Aktes


    - Athos und Mylady in ihrer letzten Szene (schnief...)


    Etwas sonderbares bemerkte ich, als Athos vor seinem Lied „Engel aus Kristall“ erzählte, daß „ihre Haut samtweich war und nach Lavendel duftete“. Tatsächlich bemerkte ich, daß irgendwo in der Nähe eine Frau ein Lavendelparfüm trug.... Eigentlich mag ich den Geruch von Lavendel nicht, aber in dieser Situation fand ich ihn passend. So konnte man sich gut in Athos hineinversetzen.


    Insgesamt ein wirklich tolles Erlebnis. So was sollte man sich einfach häufiger gönnen!


    Grüße


    Percy

    So, habe fertig.... (grins).


    Meine Filmkritik zu "The Musketeer" ist eingefügt. (Unter Musketier-Verfilmungen, neuer Thread, da die Software / das Board / wasauchimmer meinte, der Thread wäre schon über 1000 Tage alt, ich sollte einen neuen anfangen.


    Nicht ganz ernst zu nehmen, aber doch sarkastisch genug. Himmel, ich habe den Film jetzt das zweite Mal gesehen und frage mich, wie kann man damit Geld verdienen! Schade um die vertane Zeit!

    Filmkritik „The Musketeer“
    Sehr veehrte Damen und Herren, hier nun Percy’s Filmkritik zu “The Musketeer”.In der Hauptrolle: DER HUT.Nachdem er bereits erfolgreich in Harry Potter – Verfilmungen als „Der sprechende Hut“ zu sehen war, schmückt er nun, allerdings nach einem leichten Facelifting, diesen Film.Der Hut ist ein absolutes Must-Have, denn nur mit ihm ist der vermeintliche Hauptdarsteller des Films in der Lage, schmollend darunter hervor zu lugen. Diesem kann man nur raten: „You can leave your hat on!“ Denn wie die Schlußszene beweist, ist der Darsteller kaum halb so gut aussehend ohne Hut – entsprechend wenig Damen fielen ringsum in Ohnmacht.Entbehrlich für die Handlung, jedoch aus unerfindlichen Gründen trotzdem im Film: Gewisse Personen mit Namen Porthos, Aramis und Athos.Kurz charakterisiert werden können sie wie folgt:Porthos: Das Resultat einer 6-wöchigen Mastkur im „Gasthaus zur Goldenen Möwe“ (Mc D....). Aramis: Das Resultat, nachdem obiger Herr ihm 6 Wochen alles weggefuttert hat. Stellenweise große Ähnlichkeit mit überdimensionierter Spitzmaus, keinesfalls gutaussehend, aber – und das versöhnt wieder – er hat ein Herz für Tiere.Athos: Das wandelnde Alkoholproblem, absolut überflüssig für die Handlung.Nebenbei gibt es noch einen geilen Onkel, der auch noch D’Artagnans Vermieter ist, eine den Musketier kuhäugig anschmachtende Nichte namens Francesca, die offenbar die Urlaubsvertretung für Constance sein soll, ein einäugiges Ungetüm mit leicht schwulem Touch namens Febre, in diesem Fall Krankheitsvertretung, nachdem der Comte de Rochefort bei den Dreharbeiten zum Film aufgrund des ihn umgebenden Dilettantismus einen Nervenzusammenbruch erlitten hat.Dann ein Planchet, der ein bis zwei Generationen übersprungen hat.Außerdem einen unscheinbaren, schwächlichen Greis, zu dessen Befreiung das Verlies mit Armagnac und (Finger weg, Athos) anderen alkoholischen Flüssigkeiten in die Luft gesprengt wird. Unwillkürlich stellt man sich bei der Betrachtung des schmächtigen Männleins die Frage: Hat sich das wirklich gelohnt oder hätten wir besser zurück in die Kneipe gehen sollen (ja, Athos, wir kommen gleich!). Nach Feststellung, daß es sich bei dem Männlein nicht um Rumpelstilzchen handelt, folgt die Erleuchtung: Es ist Monsieur de Treville. Oh Graus. Während er in den Romanen seine Musketiere verteidigt wie die Löwin ihre Jungen, rühmt er hier lediglich D’Artagnans Manieren, vor Betreten des Raumes anzuklopfen, verrät Febre Dinge über den Jungen, die er nicht wissen sollte und wird schließlich, bzw. „das, was von ihm übrig ist“ (Zitat Aramis) in durchgegartem Zustand entsorgt. War nicht schade drum.Die Handlung schleppt sich mühsam von Kampfszene zu Kampfszene, vergeichbar nur mit einem schlechten Pornofilm, der vorgibt, Handlung zu haben. Auch hier kann darauf gut verzichtet werden.Immerhin erfährt der Zuschauer, um die Bildung nicht ganz zu vernachlässigen, so fundamentale Dinge, wie beispielsweise, daß der holden Damenwelt, sobald D’Artagnan nackt aus dem Bett steigt, die Worte fehlen und die Augen aus dem Kopf fallen und er (! Ausgerechnet ER!!!) sie zur Ordnung rufen muß: „Dafür haben wir jetzt aber keine Zeit!“ So ein Weichei! Dafür wäre bei dem Tempo des Films auch noch Zeit gewesen!Schließlich überlegt der gequälte Zuschauer, daß eigentlich die Königin die toughste Person im ganzen Film ist, und dazu noch nicht einmal schwerkraftverleugnende Martial Arts braucht. Eine Kneipenschlägerei bekommt sie auch so angezettelt.Als sich gegen Ende die holde Francesca eine für die Königin bestimmte Kugel „einverleibt“, hofft der Zuschauer, unterstützt durch schwermütige Filmmusik und einen entsetzt herbeieilenden Hauptdarsteller, daß nun endlich die erhoffte „Constance-ich-liebe-dich“ Sterbeszene inszeniert wird und tatsächlich mal jemand um einen anderen eine Träne vergießt, aber: Nichts da: Kaum hat der Darsteller mit Hut seine Lippen zu einem letzten Kuß denen der vermeintlich Sterbenden genähert, flüstert sie ihm doch tatsächlich zu: „Ich werde überleben! Tötet ihn doch endlich!“ Na bravo, Stimmung weg, Hauptdarsteller erleichtert aufgesprungen und sich klar gemacht zum Show-Down. Feinde töten macht eh mehr Spaß als flennend den Tod der Geliebten zu beweinen.Insgesamt muß ich sagen, daß dieser Film mich nur irritiert. Die Interviews mit Darstellern und Regisseur sind ebenfalls sehr aufschlußreich. So meint der D’Artagnan-Darsteller, daß er mit dem Gascogner eigentlich nichts gemeinsam hat (Bitte??? Warum nimmt er so eine Rolle an?), der Febre-Darsteller verzieht sein Gesicht und meint, der Film wäre „...interesting to look at“. (Ja, in der Tat!) und der Regisseur ergeht sich in langweiligen Ausflüchten, daß schon sein Vater ihm gesagt hat, etwas besser zu versuchen als sein zu lassen. Daß bei einem gestarteten Versuch aber zumindest Herzblut mit dabei sein sollte, hat sein Vater ihm wohl vergessen, mit auf den Weg zu geben.Es gibt Filme, die kann ich immer wieder gucken. Dieser gehört definitiv nicht dazu!

    Na, zum Beispiel:



    Ich stelle hiermit zur Diskussion:



    Nach dem Genuß (...?...) des Films "The Musketeer" habe ich eine kleine, nicht ganz ernstzunehmende Filmkritik geschrieben. Wo soll ich sie einfügen? Hier im Forum bei dem entsprechenden Thread zum Film oder besser als Kurzgeschichte im Bereich Fanfiction? Ich tendiere eher zum Forum.



    Percy