Beiträge von Percy

    Na, herzlichen Glückwunsch! Percy, alter Döskopp! Habe zwischenzeitlich gar nicht bemerkt, wie lang der Thread geworden ist, so daß meine Antwort natürlich weit entfernt von kaloubet`s Antwort auftauchte.....


    Stöhn..... muß am Feiertag liegen, mein Hirn liegt wohl noch im Bett, muß mal dort suchen gehen...! ;(

    Ups, wo ist denn die Antwort hingeraten? Gerade war ich noch in dem Thread, wo kaloubet die Herkunft ihres Foren-Namens erklärt....... Kann das mal einer verschieben (ratlosbin......)? Oder wißt ihr sowieso, wo ich mich gerade befinde?


    ?( 8|

    Ähem ... mein Pferd heißt so. ´Kaloubet d´Avril´. :whistling: Und da den Namen keiner hatte, dachte ich mir, er wäre nicht schlecht. Wenn er zu Leseschwächen führt, könnt ich mich auch Kalou nennen. ;)

    OH..dein Pferd! Was heißt denn Kaloubet d´Avril übersetzt? Welche Rasse ist es? Was Barockes?

    Ja, allerdings erst, nachdem ich ein paar Herztabletten eingeworfen habe - nach dem zu urteilen, was man in den Kino-Trailern alles zu sehen bekommt (oh Graus!). Da traut man sich ja gar nicht ins Kino - zumal an der Kasse wahrscheinlich Horden von "Orlando-Kreisch-Girls" stehen werden.....


    Es soll ja tatsächlich Leute geben, die nicht wissen, welche Geschichte sich hinter den "Drei Musketieren" verbirgt. Mir fällt da eine Dame mittleren Alters ein, meine Sitznachbarin beim Musical in Tecklenburg, die interessiert im Programmheft blätterte und meinte: "D'Artagnan - der Name klingt irgendwie schick. Wo kommt der denn her? Und was sind eigentlich Musketiere?" Nachdem ich ob dieser Wissenslücke doch sehr erstaunt war, schließlich meine Sprache wiedergefunden hatte, habe ich die Dame umfassend aufgeklärt. Sie sagte dann auch, sie wüßte gar nicht, welche Geschichte sie sich da mit ihrer Tochter anschauen würde, aber die Athmosphäre in Tecklenburg sei so schön. - - - Nun ja, auch eine Einstellung.... ?( ;)

    Ja, Treffer, Dogtanianette!


    Es ist aus "Der Mann in der Eisernen Maske". D'Artagnan ist tödlich verwundet und Louis will weiteres Unheil anrichten, wird aber von d'Artagnans Leutnant André gestoppt, indem dieser ihm die Degenspitze auf die Brust hält und mit einem unmißverständlichen Gesichtsausdruck sagt: "All my life, all I ever wanted to be - was him!"


    War vielleicht etwas gemein - auf Englisch! - aber ich habe mir den Film so oft auf Englisch angesehen.....


    Percy

    Porthos in "Der Mann in der Eisernen Maske".


    Da ich mir 100%ig sicher bin, stelle ich gleich die nächste Frage:


    "All my life, all I ever wanted to be - was him!"

    -den Federhut ziehend und sich vor kaloubet verneigend - :) Merci, die Verteidigung war sehr galant! Ich fand's angenehm! (Einer für alle......) :thumbsup:



    Tja, und in unserer Altersklasse wird wohl jeder noch in den Genuß der alten Rechtschreibung gekommen sein. Mal ehrlich, sooo viel anders ist die neue Rechtschreibung auch nicht, abgesehen von blödsinnigen Eindeutschungen wie "Delfin" (Delphin sieht viel eleganter aus) oder Portmonee (statt Portemonnaie). Ab und zu stolpert man in Büchern neueren Druckdatums darüber (die Sache mit "Leid tun" und "leid tun" ist mir bei Harry Potter mehrfach aufgefallen), aber es heißt natürlich nicht, daß man, nur weil man nicht alle neuen Rechtschreibregeln pingelig genau anwendet (oder einige sogar wissentlich nach Gascogner-Art ignoriert und boykottiert....höhö), fehlerhaftes Deutsch schreibt.



    Vor eingen Tagen habe ich für einen Bekannten einen 13-Seiten-Text fürs Fernstudium Korrektur gelesen, dabei direkt am Computer korrigiert und allein dafür rund 4 Stunden benötigt (habe allerdings auch einige Sätze umgestellt, damit der Sinn verständlicher war). Vor ein paar Monaten hatte er mich ebenfalls eine Einsendeaufgabe korrigieren lassen und ich bin damals bald wahnsinnig geworden. Die Hauptfehlerquelle waren simple Tippfehler, die nicht korrigiert wurden (ich unterstelle da mal Nachlässigkeit / Bequemlichkeit). Danach habe ich ihm in netter Form den Kopf gewaschen und gesagt, daß er, sollte er mich erneut als Korrektor haben wollen, gefälligst diese Flüchtigkeitsfehler selbst vorab korrigieren soll. Und - oh Wunder - jetzt waren gar keine Rechtschreibfehler mehr drin, wohl aber Kommafehler und Groß- und Kleinschreibung zuhauf. Tja, diese Dinge zeigt eben das Rechtschreibprüfprogramm nicht an.... LOL!


    Diese Entwicklung zeigt mir, daß es geht, wenn man sich nur Mühe gibt.



    Ich bin allerdings auch ein sehr extremer Typ, wenn es um korrekte Schreibweise geht. Finde ich beispielsweise in einem für teures Geld gekauften Roman mehr als drei Rechtschreibfehler, ist bei mir der entsprechende Lektor durchgefallen und ich ärgere mich bei jedem Fehler mehr über ihn.



    Dementsprechend kann ich kaloubet nur zustimmen, daß auch Fanfiction sorgfältig auf Fehler überprüft werden sollte. Das steigert einfach den Lesegenuß, denn jeder Fehler stellt einen Stolperstein im Lesefluß dar.



    Und nicht zuletzt: Nobody is perfect. Aber wir arbeiten dran. :thumbup:



    Percy (mit der spitzen Feder... LOL)

    :pinch: ......pssst, kleines Lektorat am Rande:



    Sie heißt kaloubet, nicht kaboulet!!!



    Ich stolpere einfach beim Lesen ständig darüber und bin in punkto Namen sehr pingelig. (Wahrscheinlich, weil mein Name auch dauernd falsch geschrieben wird.... 8| )



    Percy

    He Leute!!!



    Wenn ihr euch jetzt unbedingt über sämtliche Enden von diversen Büchern unterhalten möchtet, schreibt wenigstens "SPOILER-ALARM" drüber!!! Das ist ja, als ob jemand mich fragen würde, ob ich Krimi XY empfehlen kann und ich ihm erzähle: "Ja, weißt du, unbedingt! Und weil der Gärtner nämlich der Mörder ist, ist er besonders tragisch! Mußt du wirklich lesen!" MÖÖÖÖÖP!


    Nicht zum Aushalten!


    Und auch wenn Alienor ihr Musketier-Fieber dem dumas-fernen Film "Der Mann in der Eisernen Maske" verdankt und unbedingt wissen will, welche Geschichte die Musketiere haben: Laßt sie doch selber lesen! Statt dessen wird schön aufgetischt, daß Raoul der Sohn von Mme de Chevreuse ist, usw.....


    Sorry, das mußte ich echt loswerden, der Thread ging mir langsam auf den Zwirn.



    En garde



    Percy

    LOL!


    Da könntest du recht haben!


    Wahrscheinlich läßt sich Königin Anna scheiden (oder brennt mit Koch oder Gärtner oder Monsieur de Treville durch) und sie lebten "happily ever after".


    Hm, die Version mit Treville wäre nicht schlecht, so könnte d'Artagnan schneller Captain werden.



    Percy

    Was'n das'n??????? ?(


    Ich dachte, da kommt was herrlich historisches bei rum, statt dessen sieht das aus wie ein Action-Kracher!


    Mit einer dolchschwingenden Dame (Mylady?), einer Tussi, die nach einer graziösen Verrenkung vom Schloßdach hüpft (wahrscheinlich, um genau berechnet in irgendein Fenster zu schwingen, um dort... ja was?).


    Mit einen häßlichen, kahlköpfigen Typen - das wird doch wohl nicht unser eitler Porthos sein??? Er wäre lieber mit Perücke herumstolziert, als ohne Haare!!!


    Und einem d'Artagnan, der tatsächlich wie ein Mädchen aussieht. Hoffentlich kann Logan Lerman wenigstens mit dem Degen umgehen, in der Percy-Jackson-Verfilmung sahen die Schwertkämpfe zumindest ganz ansprechend aus.


    Interessant ist, daß Buckinghams Rolle offenbar mächtig aufgefleischt worden ist. Braucht er bei Dumas nur der Königin hinterherzulechzen und einmal fast von d'Artagnan umgebracht werden, um schließlich ergeben auf seine Ermordung durch Felton zu warten (ansonsten aber hübsch und farblos zu bleiben), mußte wohl in diesem Film die Rolle mehr Raum bekommen, zumal ja mit Mädchenschwarm Orlando Bloom nicht riskiert werden kann, ihn zu früh abnippeln zu lassen - da geht ja sonst keiner mehr ins Kino! Ach, und war Buckingham nicht blond?



    Mit Skepsis grüßt



    Percy

    Schade, ohne Witz.


    Denn die Zeichnungen sind sehr dynamisch, wie ich finde. Viele wechselnde Perspektiven, ziemlich cool. Auch wenn das ganze karikaturistisch überzeichnet ist, wenn man sich die Charktere ansieht.


    Man kann sogar die Szenen erkennen in diesem "Vordruck":


    1. Aramis und Porthos streiten sich, als d'Artagnan im Vorzimmer von Treville wartet.


    2. D'Artagnan schmeißt Constances Möchtegern-Entführer raus.


    3. "Die" Szene in Myladys Boudoir (d'Artagnan sogar komplett nackt, nicht mit diesem Hemd, wie in den alten Gravüren (was wohl früher auch als "nackt" galt), allerdings sieht man - nichts - dank o.g. raffinierter Perspektivwechsel... LOL! :D Der Messerhieb ist allerdings die Härte.... auweia, knapp!


    4. Der Mord an Buckingham, Myladys Verrat an Felton und das "Einlullen" der Äbtissin.


    Richtig erkannt? Ich hoffe mal.


    Percy

    LOL! :D


    Bei mir kam fast (aber zum Glück nur fast) Rochefort mit gleicher Punktzahl raus!


    Ich wußte gar nicht, daß ich mit dem Ähnlichkeiten habe!


    Umkehrschluß: Wahrscheinlich wissen d'Artagnan und Rochefort ebenfalls nicht, daß sie viele Gemeinsamkeiten haben. Ich stelle mir das so vor, daß sie beide ähnliche Anlagen haben, die sich dann im Laufe der Zeit in konträre Richtungen entwickelt haben, so daß der eine die gute, der andere die böse Seite der Macht verkörpert.


    Wobei in Twenty Years After sich diese Pole wieder annähern, Rochefort zeigt sehr sympathische Züge, hilft d'Artagnan, den ersten Schritt zum Captain zu machen, indem er ihm dem Kardinal empfiehlt. D'Artagnan dagegen stellt erstaunt fest, daß Rochefort womöglich ein besserer Mann als er selbst geworden ist und schlawinert sich durch die Annehmlichkeiten des Lebens ohne Verantwortung zu übernehmen (ich sag nur Madeleine - muß die blöd - oder schwer verliebt - sein, sich das von ihm bieten zu lassen, eigentlich müßte sie ihm mal zeigen, "wo der Hammer hängt").


    Wahrscheinlich bekämpfen sich d'Artagnan und Rochefort zu Beginn ihrer Bekanntschaft, da jeder in dem anderen seine eigenen verhaßten (schwachen?) Seiten erkennt.


    Zwei Seelen kämpfen / wohnen, ach, in meiner Brust........ (nach Goethe, Faust)


    Das wäre mal ein Plot für eine Fanfiction...... ^^ (Und ein absolut nicht jugendfreier Ansatz für SlashFiction... oje...)


    Paßt ja irgendwie: Der ungestüme, draufgängerische Held und der geheimnisvolle Fremde im dunklen Umhang (auf dem schwarzen Pferd, natürlich! Hatten wir ja festgestellt: Rochefort kann nur auf schwarzen Pferden reiten, von anderen fällt er wahrscheinlich sofort hinunter, LOL!)


    Percy

    Hm.... da ich des Französischen nicht ausreichend mächtig bin, kann ich dem Text nur wenig abgewinnen... :P


    Aber - du lieber Himmel - SOOO häßlich soll d'Artagnan ja wohl nicht sein! An dem Comic-Typ ist ja gar nichts gutaussehend (wenn man mal von den Stiefeln absieht, die sehen noch ganz ok aus). Besonders fies sind die Augen, die weder Iris noch Pupille zu haben scheinen.



    Percy

    You Scored as D'Artagnan
    You are D'Artagnan, the brash Gascon who embodies the high ideals of the Musketeer. You are sometime your own worst enemy, but your motives are pure and your character is unimpeachable. You are destined for great things and passionate (though often ill-fated) love.





    Ha, ich wußte es!


    Auch ohne Quiz!


    D'Artagnan wäre sozusagen mein "brother in crime".. 8)



    Percy

    ...was d'Artagnan jedoch mit dem ihm eigenen Scharfsinn als Ablenkungsmanöver durchschaut und nur vorgibt, laut polternd die Kellertreppe hinunterzustapfen, tatsächlich jedoch hinter der angelehnten Tür stehenbleibt, um der "Jungfrau in Nöten" ganz ritterlich seine Dienste anbieten zu können. Wobei es hier zwei Möglichkeiten gibt:


    Entweder hat die Menge des von Athos konsumierten Alkohols gravierende Auswirkungen auf gewisse Körperteile, die dann einfach nur der Schwerkraft gehorchen. Hier könnte d'Artagnan als nüchterner Gascogner eher von Nutzen sein.


    Oder besagte Auswirkungen sind noch nicht eingetreten, dann könnte d'Artagnan die Maid tatsächlich ritterlich vor Athos Zudringlichkeiten beschützen.


    In jedem Fall, folgert d'Artagnan, ist es besser, nicht in den Keller zu gehen, da sowieso bereits genügend Wein konsumiert wurde, was der Gesundheit und dem Geldbeutel nicht förderlich sind.

    Also Percy, ich frag mich jetzt, wie man das rauskriegt? Ich meine, du verfärbst dich ja nicht wirklich :D ? Das müssen interessante Tests sein, und vor allem musst du sie ja schon öfter gemacht haben? Sonst könntest du das mit dem Verfärben ;) nicht wissen. Oder ist das ´einfach´ Selbstanalyse?



    Diesen Test macht man in der Regel nur einmal. Ich habe ihn, wie meine Kollegen einmal gemacht. Und habe entsprechend herausgefunden, daß ich "ein Roter" bin. Das "Umswitchen" unter Stress bedeutet nicht, daß man plötzlich zum Grünen wird, man bleibt rot. Allerdings verhält man sich wie ein Grüner, was natürlich überhaupt nicht zum eigenen Typ paßt, wodurch man noch mehr mit sich in Konflikt gerät, weil man sich selbst nicht versteht. D'Artagnan bleibt ja auch immer ein Gascogner, obwohl er sich ab und zu nicht wie einer verhält. :D



    Kleine Anekdote am Rande: Eine neue Kollegin zweifelte ihr Testergebnis vehement an und bestand darauf, daß sie den Test erneut machen kann. Gesagt, getan. Ratet, was herauskam? Genau: Sie war genau der gleiche Typ wie beim ersten Mal.


    Offenbar sind diese Fragen "fälschungssicher", so daß man sie intuitiv korrekt ankreuzt.


    Aber normalerweise haben die meisten Menschen ein gutes Gespür dafür, zu welchem Typ sie gehören könnten und identifizieren sich spontan damit (hey, Dogtanianette! Grün-Blau? Blau-Grün? Bin mir sicher, da ist was dran!).


    Mein Chef, der jahrelange Erfahrung damit hat und selbst ein Gelb-Roter ist, hat uns erklärt, daß sich ein Typ zwar über die Jahre etwas verändern kann, aber daß es sich nur lohnt, diesen Test alle 10 Jahre zu machen. Peinlicherweise hat er ganz stolz erzählt, er habe es geschafft, in seiner Führungsposition seine Rot-Anteile zu verstärken, so daß er jetzt ein Rot-Gelber ist. Tja, und dann sah er meinen Test, mit sämtlichen Präferenzen im dunkelroten Bereich..... Birgt "ein wenig" Konfliktpotential, wenn der Untergebene ein derartiges Profil hat.... :cursing:


    Ich hab schon immer gesagt, ich bin ein schlechter Untergebener...... 8) :thumbsup:



    Dieses Wissen über die Farbtypen wenden wir im Beruf täglich an (Verkaufspsychologie), außerdem ist es ein Instrument zur Mitarbeiterführung. Mir hat es auch sehr geholfen, denn jetzt weiß ich, daß manche Leute einfach so sind, wie sie sind..... die können einfach nicht anders!!! 8o


    Darüber haben wir sogar Schulungen gemacht. Hochinteressant! Und als wir den Test gerade absolviert hatten, waren wir so "farbinfiziert", daß wir in unserer Freizeit harmlose Filmchen wie "Fluch der Karibik" auf vorkommende Typen analysiert haben.



    Ein Kollege hat mich mal "Der Rote Korsar" genannt - ich nehms als Kompliment! :)


    Percy

    Ja, es gibt auch Mischtypen. Grün-Blau (oder blau-grün, je nachdem, was überwiegt) ist möglich. Mischtypen sind auch häufiger als monochromatische Typen. Zusätzlich gibt es noch den Basisstil und den adaptierten Stil.


    Der Basisstil ist das, was du wirklich bist. So gibst du dich in Gegenwart deiner Freunde und Vertrauten, denen du dich öffnen kannst.


    Der adaptierte Stil ist "anerzogen / gelernt". So gibt man sich in der Öffentlichkeit.



    So habe ich durchs Studium in meinem adaptierten Stil meine Blauanteile verstärkt, bin allerdings immer noch in beiden Stilen Knallrot, habe also nur ein Erscheinungsbild. Das kann gut sein, da man immer authentisch ist, aber auch schlecht, da man sich so schlechter auf Menschen mit anderen Farbtypen einstellen kann.


    Anstrengend sind auch Menschen, die im Basisstil und adaptierten Stil so weit auseinanderliegen, daß es an Schizophrenie grenzt.



    Ein weiteres interessantes Phänomen gibt es auch noch:


    Steht ein Farbtyp unter extremem Stress und Druck, "switcht" er in den gegenüberliegenden Typ. Mir ist das unter extremem Stress, als alles auf mich hereinbrach, auch schon passiert. Später, als ich "insights" kennenlernte, wußte ich dann auch, was da passiert war. Als Roter wird man Dunkelgrün, erscheint leidend, entschlußlos, wehleidig, wird passiv.



    Das gleiche passierte mit D'Artagnan auch, wie ich bei der Lektüre bemerkte:


    So befindet sich der sonst so agile Typ zu Beginn von "Zwanzig Jahre Später" in einer Alt Starre / Lethargie, sagt selbst zu Rochefort, er sei "ein tiefes Tal, zu dem keine Sonne vordringt".


    Auch der Punkt, daß er sich ohne seine Freunde einsam und schwach fühlt und sein Charakter sehr davon profitiert hätte, wenn ihn die drei Freunde länger begleitet hätten, wurde genannt.


    Im ersten Buch "Die drei Musketiere" bekommt er das große Zittern und resigniert während des Frühstücks in der Bastion St. Gervais, als die Sprache auf Milady und ihre Rachepläne kommt. Er sieht sich schon als toten Mann. In diesen Momenten war der sonst so draufgängerische D'Artagnan total neben der Spur.



    Aramis, sonst kühl und beherrscht (tiefblau LOL), wird von D'Artagnan nach der England-Reise derart unter Stress gesetzt (man erinnere sich: Die Szene mit den beiden Geistlichen und danach...), daß er, als sich die Spannung endlich löst - er endlich den Brief seiner Liebsten hat und den weltlichen Genüssen nicht länger entsagen muß - quittegelb wird und mit seinem Freund vor Freude im Zimmer herumtanzt.



    Ja, welche Beispiele gibt es da noch?


    Wo wird D'Artagnan grasgrün?


    Wo Aramis sonnengelb?


    Wo wird Athos dunkelrot?


    Wo Porthos tiefblau?



    Obwohl..... vorlauter Kommentar meinerseits: Bis Porthos genug Blauanteile herausgekramt hat, dürfte es einige Zeit dauern (duckunterPorthosMantelundweg..... :whistling: ).



    So, genug der vorlauten Kommentare, bevor ich mir noch ein Duell einhandele - erinnert mich daran, vorher meinen Degen zu suchen..... wo hab ich ihn doch gleich? Man sollte nie aufräumen....



    Percy