Aramis *zu Porthos, enerviert* Wieso verärgert?! Ich war doch ausgesprochen devot und freundlich zu meinem Herrn Verleger!
Und was dieses bewusste Gedicht betrifft, Madame, so hab ich schon ganz anderes zu nachtschlafender Zeit über die Runden gebracht!
Gasthaus zum Roten Taubenschlag
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Porthos*Nun ja, Aramis, dieser Herr Verleger scheint mir ein echter Choleriker zu sein, dem man es wohl nie Recht machen kann. Er vertritt wohl die Ansicht, dass Ihr nur noch zu Hause sitzen und dichten solltet, anstatt mit Euren Freunden gemütlich in einem Gasthaus dem Weingenuss zu frönen. Dieser Mann scheint kein Genussmensch zu sein, eher ein muffiger Bureauhengst."
Madame*eine Nacht ist wenig Zeit, wie viele Zeilen erwartet Euer Verleger denn? Und sucht dieser Herr eigentlich noch weitere Autoren? Ich schreibe manchmal auch, könntet Ihr womöglich ein gutes Wort für mich einlegen? -
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Athos *mit verengten Augen, flüsternd*: Küss die Hand? Zu diesem impertinenten Tintenschmierer? Und du wirfst mir vor, ich ginge fremd?? Ich glaube, ich begleite dich morgen früh. Dem Kerl gehören die Leviten gelesen!
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Aramis *zusehends aufgebracht* Mon cher Athos, was soll ich denn machen?! Er ist mein Verleger, also muss ich freundlich zu ihm sein, wenn ich Geld sehen will!
*zu Madame* Ja, natürlich gerne! Am besten überlasst Ihr mir eine Probe Eures Talents, und ich übergebe sie gleich morgen meinem verehrten Herrn Blutsauger! Doch achtet bitte darauf, ein möglichst männlich klingendes Pseudonym zu wählen! Das macht sich besser - sonst glaubt er womöglich gleich, Ihr gehört zur Riege der militanten Blaustrümpfe oder schwärmerischen Kanapeepoetinnen!
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Madame*lächelnd* ich danke Euch, Monsieur, ich werde dann gleich heute Abend ein passendes Gedicht aussuchen. Euer Verleger hält wohl nicht viel von weiblicher Dichtkunst? Ich lasse mir gerne einen männlichen Namen einfallen, um ihn an der Nase herumzuführen. Wenn es etwas gibt, das ich nicht mag, dann sind das emanzipationsfeindliche Männer, die glauben, dass Frauen mit den Männern nicht mithalten können.
*grübelt ein wenig* Ja, ich wüsste da einen Namen, Gerard de Bosredon, das klingt doch sehr männlich, findet Ihr nicht? Oder vielleicht lieber Gerard d´Enfer? Oder Mathieu de La Grenoille? -
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Athos: Ich sage Euch, ich begleite Euch morgen früh! Ihr sollt Euch vor so einem Hering nicht erniedrigen. *leiser, enerviert* Und wenn du mit deinen Anspielungen d´Artagnan meintet, so liegst du falsch, mein Freund.
D´Artagnan: Hab ich da meinen Namen gehört?
Athos: *genervt, pampig* Nein, esst weiter.
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Aramis *zu Athos, in enerviertem Flüstern* Warum falsch, mon cher Athos?! Denkst du etwa, ich wäre blind?! *zu d`Artagnan, liebeswürdig* Mein Freund, wollt Ihr nicht noch ein Stück von dieser herrlichen Quiche? Spinat ist gesund, und damals in Crevecoeur kamt Ihr ja, was dieses wohlschmeckende Gemüse betrifft, bedauerlicherweise dank Bazins Tolpatschigkeit komplett zu kurz!
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d´Artagnan*Aber gerne doch, diese Quiche ist wirklich köstlich, ganz im Gegensatz zu dem Spinat in Crevecoeur, zu dem es nur ein paar Eier gab. Ich war richtig froh, dass es dann später doch noch Kapaun und Fisch und Wein gab. Wenn man sich so eine Quiche schmecken lässt, merkt man gar nicht, dass man Spinat zu sich nimmt. Normalerweise ist Spinat mir ja ein Graus, aber in so einer Quiche ist er eine kulinarische Offenbarung. *grinst über beide Backen*ja, ich glaube hierher werde ich irgendwann einmal die Dame meines Herzens ausführen. Ihr Mann ist recht geizig obwohl er ein Gasthaus betreibt und deswegen ist sie für jede Abwechslung in kulinarischer und sicher auch in anderer Hinsicht dankbar.
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Athos *zerstreut zu d´Artagnan, mit schlechtem Gewissen*: Macht das, mein Freund, macht das. *Zu Aramis* Hörst du schlecht? Er spricht von der Dame seines Herzens.
Porthos: Was flüstert Ihr da eigentlich dauernd?
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Aramis *in grimmigem Zischeln* Mon cher ami, hast du etwa noch nie was von typisch männlicher Promiskuität gehört?! *laut zu Porthos* Bitte entschuldigt, mein Freund! Athos flüsterte mir bloß eine seiner Erfahrung nach unfehlbare Methode ins Ohr, wie man allzu frühe, unbeabsichtigte Trunkenheit beim Weingenuss sicher vermeiden kann.

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Porthos: Und warum flüstert Ihr? Das würde mich auch interessieren, parbleu, da könnte ich ja drei Flaschen mehr trinken!
Athos: Könntet Ihr nicht, weil uns das Geld dafür fehlt. Doch lasst mich mit Aramis zu Ende kommen und ich flüstere Euch gerne ebenfalls ins Ohr.
Porthos: *süffisant* Euer Mund an meinem Ohr? Aber gerne, mein Freund, aber gerne, ich bescheide mich und warte.
Athos: *nickt Porthos zu, flüstert zu Aramis* Du bist unmöglich. Misstraust du mir?
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Aramis *zuhöchst enerviert flüsternd* Ausgerechnet du nennst mich unmöglich?! *holt krampfhaft Luft* Mein lieber Freund, bitte lass uns das bei mir zu Hause ausdiskutieren! *laut zu Porthos* Schon erledigt! Unser Freund steht ganz zu Eurer Verfügung!

d`Artagnan *zwischen Kauen und Schlucken* He, Moment mal! Wenn´s um das Gegenmittel gegen ungewollte Besoffenheit geht, dann will ich das auch wissen! Mon cher Athos, ich habe mich schon oft gefragt, wie Ihr Eure Besäufnisse aushaltet, ohne dabei schlussendlich unterm Tisch zu liegen! Also verratet uns endlich Euer Geheimnis! Einer für alle!

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Madame*zu d´Artagnan*Monsieur, ein solches Geheimnis gibt es wohl nicht. Nur diejenigen die besonders viel trinken vertragen mit der Zeit auch besonders viel und werden dann das was man als trinkfest bezeichnet. Und wenn man viel herzhaftes ißt, verliert der Alkohol ebenfalls einen Teil seiner fatalen Wirkung und man kann mehr trinken. Euer Freund Athos hat wohl schon so lange so viel getrunken, dass er von einer oder zwei Flaschen Wein nicht mehr betrunken wird, dahinter steckt kein Geheimnis.
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Athos: *Zu madame mit gerunzelten Brauen* Bezeichnet Ihr mich damit als Trunkenbold?
Porthos: *insistierend* Kommt und flüstert mir ins Ohr, Ihr habt´s versprochen!
Athos: *beugt sich aufseufzend zu Porthos und wispert ihm etwas ins Ohr*
D´Artagnan: He! Das will ich auch wissen!!
Athos *zu d´Artagnan*: Mein Freund, das geht nicht. Dazu seid Ihr zu jung und außerdem wird dann Aramis wieder eifersüchtig.
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d`Artagnan *aufgebracht* Mein Freund, warum zu jung?! Ich bin einundzwanzig! Ich darf somit uferlos trinken, wo und wann ich will, und daher brauch ich auch Euer bewährtes rauschhemmendes Gegenmittel! Und was, bitte, soll das heißen, Aramis würde dann wieder eifersüchtig?? Ihr habt mir doch noch nie heimlich was ins Ohr geflüstert!
Aramis *leise für sich* Mein Freund, wer`s glaubt, wird selig!
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Porthos *zu d´Artagnan*: Nee, mein Jungchen, das ist nix für Euch, da geb ich Athos recht. Vergnügt Euch mit Eurer Herzensdame und kommt in ein paar Jährchen wieder.
Athos *zu Aramis, genervt*: Ihr murmelt schon wieder vor Euch hin, das ist unerträglich. Lasst uns vor die Tür, in den Stall, auf das Dach oder sonstwohin gehen, lasst uns diese Sache klären!
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Madame*leise zu Porthos und d´Artagnan*Eure beiden Freunde scheinen wohl oft zu streiten? Die beiden scheinen mir wirklich wie Hund und Katze zu sein. *
Ich bestelle mir noch ein Stück Quiche, wollen die Herren auch noch ein Stück? -
[quote='kaloubet','index.php?page=Thread&postID=22412#post22412']lasst uns die Sache klären
(OT: kaloubet Oben auf dem Dach?
Aber ich dachte, das wollten wir vermeiden?
)d`Artagnan *schwillt der Kamm*
Was?! Jungchen?! Ich hab Bernajoux in die Pfanne gehauen! 7 Kardinalsgardisten liegen durch meinen Degen darnieder! Ich bin der Schrecken Seiner Eminenz! Und diesen verflixten Rochefort mach ich auch noch fertig! Das sollte doch für eine Aufnahme bei den Musketieren hundertmal reichen! Nicht wahr, Porthos?! Also raus mit der Sprache! -
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Porthos: *gönnerhaft* Wisst Ihr, es gibt gewisse Dinge, die nichts mit Körperstärke oder Geschicklichkeit beim Führen einer Waffe zu tun haben - und Eure Worte beweisen, dass Ihr in dieser Hinsicht noch einiges zu lernen habt *zu Madame*: Beachtet die beiden einfach nicht, es gibt so gewisse Tage, da ist der Wurm drin ...
(OT: Hmja, aber Aramis flüstert da so vor sich hin ... äh, verzeih den Vergleich, so wie ein köchelnder Topf, da möchte Athos halt recht gern wissen, was die Flamme unterhält und ob da nix anbrennt
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Aramis *zu Athos, leise* Nicht jetzt, mein Freund, lasst uns damit warten, bis wir bei mir zu Hause sind! Gründliche Kopfwäschen vor aller Augen und an öffentlichen Orten sind keineswegs erbaulich, findet Ihr nicht?

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