Beiträge von Aramis

    Ich versteh nicht, warum man die 3M immer wieder neu verfilmen muss, wenn den Drehbuchschreibern eh nix halbwegs Vernünftiges mehr zu diesem Thema einfällt? Wieso nicht ein paar neue Helden generieren, anstatt immer nur auf den 4 sattsam bekannten Protagonisten rumzureiten? Das wird jetzt wirklich schön langsam fad....:sleeping:

    Ich blick bei all diesen 3M-Filmen nicht mehr durch...ist das jetzt die Verfilmung mit dem schwarzen d`Artagnan? Haha, dass Rochefort ein ehemaliger Musketier sein soll, darauf wär ich in alle Ewigkeit nicht gekommen! :D:D:D:thumbdown:Auch interessant: Der Kardinal plant einen Staatsstreich samt Königsmord, darf aber hinterher weiterhin Erster Minister bleiben? Das ist ja wie in einer Bananenrepublik!:cursing:

    Das Aramis-Parfüm riecht übrigens ganz scheußlich

    ?(Das enttäuscht mich jetzt aber schon sehr, angesichts dieser Lobeshymne:


    Die Herrendüfte der 1964 gegründeten Marke Aramis kombinieren die Leichtigkeit der Jugend mit der Eleganz des gesetzten Mannes. Aramis, benannt nach der von Alexandre Dumas erdachten Romanfigur in Die drei Musketiere, strebt mit den edlen Parfums nach der zeitlosen Klasse der fiktiven Vorbilder. Mit dem erhältlichen Portfolio kann jeder Mann einen Hauch dieses Stils auf sich übertragen. Die Verbindung von aktuellem Zeitgeist und traditionellen Tugenden schmeichelt dem modernen Mann auf vielfältige Art und Weise. Aramis hat sich so einen tollen Ruf erarbeitet: Welche Kollektionen bietet die Marke an und was unterscheidet die Kreationen von anderen Herstellern?
    Blabla...

    Fazit: Die Aramis-Düfte sind nicht günstig, schaffen mit ihren raffinierten Eigenheiten aber eine gekonnte Atmosphäre voll von klassischer Männlichkeit und gesetztem Auftreten. Dabei entsteht aber nie der Eindruck von Überheblichkeit, vielmehr bleiben die Herrendüfte immer natürlich, stärken aber ganz subtil das Selbstvertrauen und die Außenwirkung des Trägers. Einen solchen Duft zu kaufen, bedeutet, ein Stück Charisma, Wohlbefinden und Selbstbewusstsein zu erwerben.

    Tessia Delvon

    Wow, Danke für den Hinweis! :):thumbup:Myladys Sohn gab es also schon in den 3M! Umso seltsamer, dass sie ihr Kind nicht ins Treffen führt, als Lord Winter und die Musketiere sie umbringen lassen wollen...

    Mordaunt wäre seine Chance auf Wiedergutmachung gewesen.

    Ja, dass sich Lord Winter nicht um seinen kleinen Neffen gekümmert hat, bloß, weil dieser der Sohn seiner verhassten Schwägerin war, ist schwer nachvollziehbar. Das Kind konnte ja nichts für die Verfehlungen seiner Mutter. Na gut, Lord Winter bezahlte wenigstens für seine Härte mit dem eigenen Tod. Aber so weit hätte es nicht kommen müssen, wenn er sein Hirn eingeschaltet gehabt hätte....:rolleyes:

    Tja, Dumas brauchte halt auch in den VAA einen absoluten Bösewicht, den die 4 Freunde, wie schon in den 3M, gemeinsam zu bekämpfen hatten. Und da griff er eben zu Myladys Sohn, von dessen Existenz in den 3M natürlich keine Rede war. 8)Mylady hätte ja in Armentières ihre Mutterschaft und ihren kleinen Sohn ins Feld führen können, um ihr Leben zu retten....

    Der kleine John Francis wurde von einer französischen Amme aufgezogen, die das 5jährige Kind seinem Schicksal überließ, als kein Geld von der toten Mylady, die ihren Sohn 3mal bei seiner Amme besuchte, mehr eintraf. Diese Amme nannte dem Jungen den Namen seines Onkels, Lord Winter, an den er sich wenden solle. Ein Minister von Kingston las den weinenden und um Almosen bettelnden Jungen auf offener Straße auf, unterrichtete ihn in der calvinistischen Religion und ließ ihm alle Bildung zukommen, die er selbst besaß. Außerdem half er dem Jungen bei der Suche nach seinen Familienangehörigen. Durch Mordaunts zufälliges Zusammentreffen mit dem Henker von Bethune auf seiner Reise nach Paris erfuhr er, dass seine Mutter von seinem Onkel und 4 Komplizen getötet worden war, und er wusste bereits, dass König Charles ihm seinen Adelstitel aberkannt und ihn seines Vermögens beraubt hatte. Das alles erzählt Mordaunt im Kapitel 50 La lettre de Cromwell, als er Mazarin den Brief Cromwells übergibt.

    Der König, der als Elefant im Porzellanladen in die Geschichte einging

    :D:D:DHihi, jawohl, als Königselefant! Denn er zerbricht ja nix höchstselbst, sondern lässt gnädig seine Untergebenen alles zerbrechen! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Jaaa, an diese Stelle kann ich mich erinnern! Großartige Szene!! :love::love::love::thumbup:

    :D:D:DHahaha, der arme Louis! Dauernd wird ihm was im Zorn vor die Füße geschmissen oder vor ihm demonstrativ was zerbrochen! - Hm, ich glaub, ich muss mal eine Miniatur drüber schreiben...;)

    Außerdem hat ihn Raoul darum gebeten

    :whistling::whistling::whistling::whistling:Ok, das ist das einzige Motiv, das in meinen Augen wirklich zählt.


    Um die Nachkommenschaft zu sichern, hätte Athos m. E. schlicht das tun können, was damals alle Väter taten, nämlich eine (vor allem finanziell und besitzmäßig) passende und ertragreiche Ehe für seinen Sohn zu arrangieren. Trafen diese Kriterien auf die Braut in spe nicht zu, so wählte man eben eine andere, bessere Partie. Liebe war dabei kein Kriterium sondern bloß Thema in Molière-Komödien, und die sogenannte Liebesehe ohne Rücksicht auf gewisse Verhältnisse ist, wenn ich nicht irre, eine Erfindung des 19. Jh., dem Dumas ja angehörte.

    Laut Wikipedia entstammte Louise altem, aber verarmtem Adel, also war sie gesellschaftlich und fianziell keine gute Partie für Raoul, den Grafensohn. Wie und wann ist sie zur Herzogin avanciert? Ich hab dazu jetzt nix Konkretes gefunden....

    Im Wikipedia-Artikel über Louise gibt es übrigend eine interessante Stelle:

    Nach dem Beginn des Devolutionskriegs begab sich Ludwig zu seinem Heer auf den Kriegsschauplatz in die Spanischen Niederlande und gebot seiner Gemahlin, mit ihrem Gefolge, zu dem auch Madame de Montespan gehörte, später nachzukommen. Louise musste hingegen in Paris zurückbleiben. Doch sie fügte sich nicht, reiste ohne Ermächtigung ab und traf in La Fère (!) auf das Gefolge der Königin, was Marie Therese erzürnte, und auch deren Hofdamen kritisierten Louises Benehmen. Trotzdem reiste Louise mit der Königin und deren Begleitern weiter nach Avesnes und begegnete dort im Juni 1667 dem Souverän, der sie indessen kalt empfing. Ludwig begann wahrscheinlich damals seine intime Beziehung mit Madame de Montespan.

    Hat Dumas das Treffen in La Fère im VdB eingebaut? Bin grad zu faul zum Nachschlagen....:whistling::whistling::whistling::whistling: