Beiträge von Aramis

    Besonders dieser Aramis hats ja super drauf, mit übelst dümmlicher und herabwürdigender "Kritik" , die keine Kritik ist, sondern nur geistiger Müll.
    Schon traurig, was für ein Niveau der Administrator hier zulässt.

    So, erstmal zur Klarstellung: Die obige Filmkritik stammt nicht von mir sondern von einem anderen User hier. Zweitens: Sämtliche Kommentare, die ich hier oder anderswo in diesem Forum zu den Musketeers abgegeben habe, beruhen auf der schlichten Tatsache, dass man in dieser unsäglichen Serie die handelnden Personen des berühmten Romans Die drei Musketiere von Alexandre Dumas (du solltest ihn eventuell mal lesen!), um den es hier auf dieser Seite in erster Linie geht, in haarsträubender Weise verfälscht und verunglimpft. Ich hätte bei Gott nichts gegen die Serie einzuwenden, wenn die Protagonisten anders heißen würden. Dann wäre das Ganze eine normale historische Abenteuerserie wie andere auch. Aber Athos`, Porthos`, Aramis`und d`Artagnans allseits bekannte und berühmte Namen bloß als willkommene Zugpferde für dieses heillose Drehbuch (da bin ich mit kaloubet vollkommen d`accord:thumbup:) zu verwenden, wohl in der Absicht, Publikum anzulocken (funktioniert ja offenbar auch ganz gut , wie man sieht!:cursing:), das schlägt dem Fass den Boden aus! Wenn schon d`Artagnan und die drei Musketiere, dann bitte so, wie sie im Roman beschrieben werden! Das fängt schon mal beim Aussehen an. Und was die Handlung betrifft: Ich kenne FFs hier, die hundertmal besser sind als dieses Drehbuch. A propos, wenn du dich über dieses Thema dennoch weiter echauffieren möchtest, empfehle ich dir meine FF The Musketeers Final Episode8)

    Ach ja: Vincent Price, Lana Turner, Gene Kelly, Angela Lansbury, Georges Descrières, Christopher Lee, Richard Chamberlain, Michael York, Faye Dunaway oder Tim Curry waren und sind also bloß "Durchschnitts-Schauspieler"? Tja, man lernt doch täglich was Neues8)

    Percy und kaloubet

    :)Super, dass ihr beide Lust drauf habt! Silvia hat ebenfalls Interesse bekundet aber sich noch nicht gerührt, ob sie sich definitiv dran beteiligen möchte... kaloubet du hältst ja sicher Kontakt zu ihr, könntest du sie vielleicht fragen?

    Und dann hab ich natürlich die üblichen Fragen:
    :/Wie schreibt man ein Drehbuch? Genauso wie ein Theaterstück? Kurze Beschreibung des Ambientes, gefolgt von den Dialogen der handelnden Personen? Wie machen wir das, wenn wir mehr als 2 Autoren sind? In der Rollenspiel-Ecke?

    :)Prima! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Hm, ich find, ein junger Musketier, dem d`Artagnan väterlich zugetan ist, würde als Zuhörer durchaus reichen, mit dem könnte sich der Zuseher auch besser identifizieren als mit mehreren. Und die Szene wär damit intimer - wie bei Salieri im Amadeus, der dem jungen Pfarrer (dem Repräsentanten der Zuschauer) seine Lebensgeschichte erzählt.

    Wenn d`Artagnan seine Geschichte mehreren seiner Leute zugleich erzählt, dann hätte das für mich irgendwie den unangenehmen Beigeschmack des Sich Brüstens...oder des Belehrens...

    allerdings könnte sein Rückblick kurz vor seinem Tod stattfinden, dann folgt der Schwenk in die Gegenwart

    :)Ja, das gefällt mir! Der ergraute alte d`Artagnan im Kugelfeuer und Pulverdampf, sein Tod in demselben Augenblick, in dem die Trompeten den Sieg der Franzosen verkünden*schluchz*;(. Der Schauplatz könnte somit d`Artagnans Zelt im Feldlager vor Maastricht sein, wo er, vielleicht in unbewusster Vorahnung seines Todes, über sein bisheriges Leben räsonniert...

    :whistling:Naja, in Taverniers D`Artagnans Tochter ist der Gascogner ebenfalls nicht mehr der jüngste, fällt mir grad ein...aber der Plot dort ist, Dieu merci, ein völlig anderer. Einzelne Szenen waren klasse, aber die Geschichte als solche fand ich ziemlich abstrus :pinch:. Schade um Philippe Noiret und Claude Rich, die beiden hätten Besseres verdient!

    8)Ein Beginn mit d`Artagnan und Madeleine wär ja auch nett, das würde das Ganze zusammen mit dem Schluss schön abrunden. D`Artagnan kommt grad vom Dienst nach Hause und ist verstimmt, weil bloß Gemüsesuppe aber kein Fleisch dem Tisch steht; Madeleine erklärt, die Zeiten seien schwierig, alles werde teurer, und sie müsse sparen. Ihre Worte lassen d`artagnan an die gute alte Zeit seiner Jugend zurückdenken, in der natürlich alles besser war, aus jetziger Sicht...;)

    Wobei sich am Ende des Films womöglich herausstellt, dass der gute d'Artagnan auch in fortgeschrittenen Jahren nicht unbedingt immer das leuchtende Vorbild ist, zu dem er sich entwickelt zu haben glaubt

    :thumbup:^^Das wär dann die Schluss-Szene: Auftritt Madeleine. Sie beschwert sich bei ihrem Zimmermieter über die immer noch ausständige Miete; er versucht, sie mit "Naturalien" zu beschwichtigen...8o

    Ich hab mich prompt angesprochen gefühlt, daher hab ich mir wohl das Zitat gemerkt. ;)

    d´Artagnan, der am Ende, als alternder Hauptmann, völlig desillusioniert, seine Geschichte erzählt, das hätte echt was

    8):thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:Find ich auch! Denn die bisherigen Musketierfilme beginnen ja stets mit dem jungen Gascogner, das ist wie das Amen im Gebet. Daher würd mir ein gealterter d`Artagnan, der mit einer Mischung aus Resignation und Sarkasmus seine jugendlichen Taten kommentiert, sehr gut gefallen! 8)

    Man könnte das Ganze natürlich auch so aufziehen, dass Porthos (oder ein anderer der Vier) die Handlung der Musketiere Jahre später rückblickend erzählt und dazu die entsprechenden Filmszenen eingeblendet werden. Diese Technik verwendet die Rocky Horror Picture Show, dort gibt es auch einen Erzähler, der die Handlung rückblickend aufrollt. Ich mag`s, wenn sich eine Filmfigur direkt an die Zuschauer wendet, das ist am Ende von Milos Formans Amadeus so klasse, wenn der alte Salieri im Irrenhaus direkt zum Publikum sagt: "Ihr Mittelmäßigen überall, ich vergebe Euch!"^^:thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Entweder Porthos redet mit sich und kommt etwas dement rüber oder ... keine Ahnung, er sagt das zu seinem Hund?

    8)Nein, es ist ein innerer Monolog, den der Zuseher sozusagen mithört - bei Schtonk z.B. berichtet Knobel zu Beginn des Films über seine bisherige Vergangenheit als Fälscher, während man die entsprechenden Szenen im Film sieht. Er ist praktisch zugleich auch der Erzähler im Off, der einen Monolog hält. Der Film wechselt geschickt zwischen Handlungsmodus und Erzählmodus und her, ich kann das jetzt leider nicht besser beschreiben *grmpf*. Natürlich darf man dieses Stilmittel nicht permanent einsetzen, sonst wird es penetrant. Aber so hin und wieder, an besonderen Stellen, z.B. als Einleitung einer Szene, Überleitung zwischen 2 Szenen, kurzes Resümee einer Szene usw., fände ich es durchaus passend...

    :D:D:D:P*kicher* Porthos in Großaufnahme, dann Schwenk zu den Visagen seiner Bewunderer (unter ihnen ein junger Gascogner) und Neider - eine prima Einstiegsszene! :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Hmmm - wie wär`s, wenn man generell die jeweiligen Gedanken (zumindest die essentiellen) mit der Stimme des jeweiligen Darstellers aus dem Off für den Zuschauer hörbar machen würde?

    8)Der Schneider, bei dem Porthos sein neues Wams anprobiert, ist ein Karl Lagerfeld-Verschnitt (weißer Pferdeschwanz und schwarze Haarschleife).

    Die Aramis-Szene ist ein einziger Kotzbrocken, von wegen lustig! <X


    Im Vorzimmer von Tréville

    :)O ja, das wär doch ein prima Einstieg!:thumbup::thumbup::thumbup: Das Gefecht auf der Treppe zu Beginn in Nahaufnahme, sodass man vorerst glaubt, es wäre ein ernstgemeinter Kampf, und man kriegt erst beim Schwenk in die Totale (oder wie immer das heißt) mit, dass es sich um einen übermütigen Showkampf handelt, der sich im Vestibül von Trévilles Palais abspielt8)